So hast du den Trend-Song «Toc Toc» noch nie gehört

Die Bündner Content-Creatorin Tiziana (23) erhält für einen Spass-Song Zuspruch aus aller Welt. Sie sprang spontan auf den «Toc-Toc»-Trend auf, weil sie wieder einmal ein lustiges Song-Video machen wollte. «Ich fand lange keinen viralen Song, den ich auf Rätoromanisch singen könnte. Doch da stiess ich auf ‹Toc-Toc›», sagt sie zu 20 Minuten. «Obwohl der Trend schon abflaut, machte ich das Video.» Sie veröffentlichte es am 29. Oktober auf Tiktok.
Der Text der rätoromanischen Version hält sich eng an das französische Original. «Toc Toc» stammt von Patrick Sébastien, einem bekannten französischen Entertainer, Sänger und TV-Moderator. Er erschien 2015 auf dem Album «Ça va bouger!».
Der Refrain dreht sich ums Klopfen an der Tür: «Toc toc, on frappe à ma porte» («Klopf, klopf, es klopft an meiner Tür») und die Frage «Qui c’est qui est là?» («Wer ist da?»). Nicht französischsprachige Nutzer hören das oft als «Kicékéla».
Im Herbst 2026 gingen die Streams und Aufrufe des Songs wegen eines viralen Videos stark nach oben. Beim «Toc-Toc»-Trend, auch «Kicékéla» genannt, hüpfen die Leute auf einem Bein zum Song. Auch der Schweizer Tiktoker Ernecanlo machte mit «Olten, Olten» eine Version des Songs.
Tiziana macht Videos auf Rätoromanisch, um die Sprache bekannter zu machen. Sie lebt in Graubünden und arbeitet selbstständig als Content-Creatorin. «Wir sind in der Familie alle stolze Rätoromanen, mein Bruder Mattiu ist ein rätoromanischer Singer-Songwriter.» Tiziana fiel auf, dass im Ausland die rätoromanische Sprache praktisch unbekannt ist. Und teilweise sogar in der Schweiz. «Ich nehme es mir zu Herzen, meine Sprache ein wenig mit der Welt zu teilen.»
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
