Crevetten-Schock um Boteli – was heisst das für die Nati?

Sion-Star fühlte sich miserabel
Crevetten-Schock um Boteli – was heisst das für die Nati?
Eine Lebensmittelvergiftung brachte Sion-Star Winsley Boteli ins Spital. Gegen Vaduz musste der Stürmer noch passen, ins Nati-Camp kann er jedoch einrücken.
Publiziert: vor 27 Minuten
Alain KunzReporter Fussball
Es ist Donnerstagabend und Winsley Boteli fühlt sich hundeelend. Derart, dass er am Ende im Spital landet. Dort wird eine Lebensmittel-Vergiftung diagnostiziert. Die Schuldigen: Crevetten. Herkunft? Unbekannt.
«Ich denke, die kamen aus dem Kanton Zug», sagt Sportchef Barthélémy Constantin lachend. Er hat gut Witze reissen, denn zum einen musste der Shootingstar nicht im Spital übernachten. Zum anderen ging es ihm am Samstag bereits wieder viel besser. «Er wird am Montag ins Nati-Camp einrücken können», sagt Barth.
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Highlights im Video:Nivokazi ist bei seinem 70‑Meter-Sprint nicht zu stoppen
Zum anderen ist seine Laune prima, weil Botelis Backup performt. Wenn nicht sogar überperformt, Nach 10 Minuten bucht Rilind Nivokazi das 1:0 für die Walliser im Ländle, als er nach einem Traumzuspiel von Rrudhani vollendet. Und nach einer Viertelstunde legt ihm Berdayes im eigenen Strafraum (!) den Ball per Kopf vor – und der Malocher aus Umbrien einen Sprint über fast 70 Meter hin, und bucht das zweite Tor. «Das war eines der schönsten Tore meiner Karriere! Dieser lange Sprint. Zwei, drei, vier Spieler, die mir hinterherrennen. Aber danach war ich todmüde …»
Sion-Taktik geht voll auf
Mit dem 2:0 ist das Ding fast durch. Es ist ganz durch, als Chouaref auf 3:0 stellt (31.). Auf dieses Tor reagiert Vaduz-Trainer Marc Schneider. Er nimmt nach 36 Minuten drei seiner Spieler raus, die defensiv versagt haben. «So konnte es nicht weitergehen. Da brauchte es ein Zeichen», sagt der Berner. In der Tat. Die Spieler des Vaduz, der zu Hause eine Macht war, treten klosterschülermässig auf, kaum Zweikämpfe gewinnen. Gerade mal drei Fouls haben die Liechtensteiner in diesem Spiel gemacht. Damit ist kein Staat zu machen.
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Schneider zu Dreifach-Wechsel:«Es hätte auch noch mehr treffen können»
So hat Sion leichtes Spiel. «Wir wussten, dass die Vaduzer das Spiel machen wollen. Weshalb wir ihnen den Ball überlassen – und dann blitzschnell gekontert haben. Das ist voll aufgegangen», freute sich Jan Kronig. Und mit ihm sein Trainer Didier Tholot. Der den Spielern wohl den am Freitag für einen Sieg ausgehandelten zusätzlichen freien Tag während der Natipause gewähren muss. Auch wenn er sich am Samstag noch zierte.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 12 | 26 | 34 | |
2 | BSC Young Boys | 13 | 16 | 28 | |
3 | FC Sion | 13 | 11 | 26 | |
4 | FC Zürich | 12 | -1 | 20 | |
5 | FC St. Gallen | 12 | -3 | 19 | |
6 | Servette FC | 12 | 1 | 16 | |
7 | FC Basel | 12 | -4 | 14 | |
8 | FC Luzern | 13 | -7 | 13 | |
9 | FC Thun | 12 | -10 | 13 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 13 | -13 | 11 | |
11 | FC Vaduz | 13 | -5 | 10 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 13 | -11 | 7 |
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