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Friday, October 23, 2026

32.000 Faltungen: iPhone Duo im Härtetest

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Wie stabil ist das iPhone Duo? Potenziellen Käufern von Apples neuem Foldable dürfte dies besonders interessieren, schließlich hatten Hersteller wie Samsung bei der Vorstellung ihrer ersten Geräte vor Jahren massive Probleme mit der Qualität. Doch für Apple scheint das nicht zu gelten. Der Konzern hatte bereits betont, wie stark man bei der Hardware des 2300-Euro-Geräts auf eine gute Fertigung setzt. Wie sich nun zeigt, scheint dem zumindest nach ersten Härtetests zu urteilen auch so zu sein – selbst wenn die ersten Teardowns (oder gar Zerstörungen durch YouTuber wie Zack Nelson) noch ausstehen.

Joanna Stern, ehemalige Wall-Street-Journal-Tech-Reporterin und nun mit einem eigenen YouTube-Kanal und Newsletter unterwegs, ließ sich von einem Gerätedesignexperten extra eine Hardware bauen, die den Klappmechanismus des iPhone Duo beansprucht. Bei ihrem Versuch über insgesamt vier Nächte wurde das Gerät insgesamt 32.000 Mal auf und zu bewegt. Das Ergebnis: Das Scharnier, bei Foldables zentrales Bauteil, fühlte sich nahezu unverändert an, es könne sogar „minimal steifer“ geworden sein, was man eher nicht erwarten würde. Zwischenzeitlich hatte Stern noch angenommen, es habe sich gelockert, doch dem war zum Abschluss des Tests nicht so. „Bei der Nutzung im Alltag fühlte ich keinen Unterschied (...) das ist doch wirklich verdammt eindrucksvoll.“

Apple hat das Duo explizit so eingerichtet, dass man es in unterschiedlichen Klappzuständen verwenden kann. So ist es sowohl halb aufgeklappt, im sogenannten Zeltmodus als auch als „Mini-Notebook“ nutzbar. Hard- und Software erkennen dabei den Status der Faltung und passen sich entsprechend an, was meist flüssig von der Hand geht. Entsprechend robust muss die verbaute Technik sein.

Unklar ist nun noch, wie gut das iPhone Duo mit Staub und Flusen (in der Hosentasche) oder gar Sand (bei Strandbesuchen oder auf dem Spielplatz) umgehen kann. Dies gilt allgemein als schwer zu lösendes Problem. Googles hauseigenes Fold der letzten Generation, das eigentlich staubdicht sein sollte, schafft es laut iFixIt nicht, ebensowenig wie Samsungs Galaxy Fold 8, Apples direkter Konkurrent.

Beim Innendisplay hat Apple bereits darauf hingewiesen, dass man im Laufe der Zeit möglicherweise die Schutzschicht tauschen muss. Der Hersteller hat dazu im Rahmen seines AppleCare-Programms auch schon Preisdetails publiziert. In den USA werden so moderate 19 US-Dollar fällig. Ohne die Geräteversicherung wird dies sicherlich deutlich teurer.

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