Maschine krachte in Hang – insgesamt drei Tote: Owain D. (†55) starb bei Flugzeugabsturz in Leukerbad VS
Maschine krachte in Hang – insgesamt drei Tote
Owain D. (†55) starb bei Flugzeugabsturz in Leukerbad VS
Am Dienstag stürzte ein Kleinflugzeug in der Region Fluhalp bei Leukerbad ab. Dabei kamen drei Personen ums Leben. Einer der Toten wird von seiner Firma als «echter Charakter» beschrieben.
Publiziert: vor 9 Minuten
Aktualisiert: vor 4 Minuten
Darum gehts
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- Drei Tote bei Flugzeugabsturz in Leukerbad VS am Dienstag festgestellt
- Zwei der Opfer sind Briten, darunter Ingenieur Owain D., 55
- Unfallermittlungen von Sust und Bundesanwaltschaft laufen parallel
Ein Flugzeugabsturz in Leukerbad VS kostete am Dienstag drei Menschen ihr Leben. Was ist passiert?
Ein Kleinflugzeug vom Typ Cirrus SR22T startete in Lugano TI und legte am Flughafen Sitten VS eine Zwischenlandung ein. Anschliessend setzte es den Flug in Richtung des Flugplatzes Buochs im Kanton Nidwalden fort. «Kurz nach 16 Uhr kollidierte das Flugzeug aus bislang ungeklärten Gründen mit dem nördlichen Hang im Gebiet Fluhalp bei Leukerbad», schildert die Kantonspolizei Wallis in einer Medienmitteilung weiter. Augenzeugen meldeten anschliessend eine starke Rauchentwicklung in der Region.
Die aufgebotenen Rettungskräfte der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO 144) eilten sofort mit drei Helikoptern und zwei Rettungsspezialisten zur Unfallstelle. Vor Ort konnten sie aber nur noch den Tod der drei Flugzeuginsassen feststellen. Am Montag teilte die Kantonspolizei Wallis mit, dass alles Todesopfer identifiziert werden konnten. Es handelt sich um zwei britische Staatsangehörige im Alter von 55 und 42 Jahren sowie um einen 58-jährigen dänischen Staatsangehörigen.
Sust und Bundesanwaltschaft ermitteln
Neben der Kantonspolizei Wallis und der KWRO standen zudem die Feuerwehr Leukerbad, die Feuerwehr des Flughafens Sitten, die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) sowie Spezialisten der Kantonspolizei Waadt für technische Sicherungsarbeiten an der Unfallstelle im Einsatz.
Die Sust hat eine Untersuchung zur Klärung der Unfallursache eingeleitet. Für die strafrechtlichen Ermittlungen ist die Bundesanwaltschaft (BA) in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Wallis zuständig. Die Untersuchungen der BA und der Sust werden parallel und in enger Koordination geführt.
Firma nimmt Abschied von Ingenieur Owain D.
Unter den Todesopfern ist auch der 55-jährige Ingenieur Owain D.* aus Westwales. Das bestätigte die Firma Amcanu, die D. als Geschäftsführer geleitet hatte. «Er war ein bekanntes Gesicht in der Fabrikhalle, eine unaufhaltsame Kraft, ein Mentor und für viele, die einen bedeutenden Teil ihres Berufslebens bei Amcanu verbracht haben, … ein sehr guter Freund», heisst es in einer Mitteilung auf der Firmenwebseite.
«Vor allem anderen war er Ehemann, Vater und Grossvater», schreibt die Firma weiter. D. sein ein «echter Charakter» gewesen – «entschlossen, willensstark, temperamentvoll, nachdenklich und ungemein stolz». Das Fliegen sei eine grosse Leidenschaft des Ingenieurs gewesen. «Er hatte einen grossen Freundeskreis in der Fliegergemeinschaft und nutzte jede Gelegenheit, mit seinem Helikopter zu fliegen», heisst es weiter in der Abschiedsnachricht.
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