«Pickel» nach Intimrasur bringt Christy (29) in Lebensgefahr

- Christy Collins hält einen «kaugummigrossen Pickel» in der Bikinizone zunächst für ein eingewachsenes Haar.
- Ihr Zustand verschlechtert sich stark und die 29-Jährige muss wegen einer Sepsis notoperiert werden.
- Auf Tiktok und Instagram teilt sie ihre Erfahrungen: «Der Gedanke, dass mich die Rasur hätte umbringen können, ist schrecklich.»
Dass nach der Rasur mal ein Haar einwächst, kommt vor. Darum war Christy Collins nicht gross besorgt, als sie nach einer solchen in ihrer Bikinizone einen «kaugummigrossen Pickel» entdeckte. Die britische Content Creatorin ahnte damals noch nicht, dass sie seinetwegen wenig später notoperiert werden musste.
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Erste Symptome als Hitzefolgen abgetan
«Wenn man wegen eines eingewachsenen Haares zum Arzt geht, aber kein eingewachsenes Haar hat … dann hat man eine Sepsis», updatet sie ihre Follower kurz nach der OP. Doch dass sich zum Zeitpunkt des Entdeckens in ihrem Körper Lebensbedrohliches abspielte, wusste sie nicht. Sie versuchte, den vermeintlichen Pickel auszudrücken. Zwar gab es Anzeichen wie einen Ohnmachtsanfall, Seh-, Hör- und Gehstörungen, was die 29-Jährige gegenüber People.com als «sehr beängstigend» bezeichnet. Doch das habe sie einfach auf die Hitze geschoben.
Rasierst du dich im Intimbereich?
Als der Blutdruck absackt, gings sofort in den OP
Doch Christys Zustand verschlechterte sich weiter. Der vermeintliche Pickel wuchs auf die «Grösse eines iPhone 16» an und wurde heiss und rot. Als Atemprobleme, Bauchschmerzen und Schwindel hinzukamen, ging die Britin schliesslich zum Arzt. Der gab ihr Antibiotika. Doch auch das brachte nichts. Am nächsten Tag ging es der 29-Jährigen so schlecht, dass sich die Mediziner zur Not-OP entschieden. «Mein Blutdruck war extrem niedrig und mein Puls extrem hoch.» Christys Diagnose: Sepsis (siehe Box).
Was ist eine Sepsis?
Eine Sepsis, auch Blutvergiftung genannt, ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der auftritt, wenn die körpereigene Immunreaktion auf eine Infektion das eigene Gewebe und die Organe schädigt.
Ohne frühzeitige Erkennung und Behandlung kann sie rasch fortschreiten, zu Organversagen und septischem Schock führen und tödlich enden. Sepsis ist weltweit eine der häufigsten vermeidbaren Todes- und Krankheitsursachen. (Quelle: Swiss Sepsis Program)
Fünf Tage verbrachte die junge Frau im Spital. «Wenn ich einen weiteren Tag gewartet hätte, wäre es lebensbedrohlich geworden», zitiert sie die «New York Post». Die Operation hinterliess eine rund zwölf Zentimeter breite und fünf Zentimeter tiefe Wunde, die von innen heraus heilen musste. Alles Alltägliche war für die Britin zunächst äusserst schwierig. Beim Waschen war sie auf die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Autofahren ging nur mit einem Sitzkissen unter ihrem Po.
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Mittlerweile ist das Gröbste überstanden und Christy ist froh, noch am Leben zu sein: «Der Gedanke, dass mich die Rasur hätte umbringen können, ist schrecklich», sagte sie gegenüber «Wales Online»: «Man muss wirklich vorsichtig sein.» Die Krankenschwestern würden sogar grundsätzlich davon abraten, die Bikinizone zu rasieren.
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OP einige Wochen her: immer noch Schmerzen
https://www.tiktok.com/@thechristycollins/video/7682492126965288214
Fee Anabelle Riebeling (fee) arbeitet seit 2014 für 20 Minuten. Sie ist stv. Leiterin Wissen/AI, Data und Leiterin des Fachgremiums Faktencheck & Verifikation.
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