Regionalliga-Reform: Neuendorf will konkreten Modell-Entwurf bald präsentieren
Kommt das Kompassmodell nun, oder kommt es nicht? Zumindest nach DFB-Präsident Bernd Neuendorf soll der jahrelange Streit möglichst zeitnah gelöst werden, einen konkreten Entwurf für das Kompassmodell möchte er in der nächsten Woche vorlegen.

Macht sich für eine baldige Reform der Regionalliga stark: DFB-Boss Bernd Neuendorf IMAGO/Fussball-News Saarland
Am 18. Dezember soll auf einem außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußballbunds (DFB) über die Zukunft des Regionalliga-Fußballs entschieden werden, die eine Reduzierung der fünf Staffeln auf vier vorsieht. Der DFB um Präsident Bernd Neuendorf, der die Reform gewissermaßen zur Chefsache erklärte, nachdem diese erneut zu scheitern gedroht hatte, präferiert dabei das Kompassmodell. Dieses stellt die vier Ligen - auch mithilfe von KI - jede Saison nach geografischen Gesichtspunkten neu zusammen.
Eine weitere Variante wäre das Regionenmodell. Hierbei würden die Mannschaften der Regionalliga Nordost aufgeteilt und anschließend der "Bayern"- und Nord-Staffel zugeordnet. Für beide Alternativen gibt es Für- und Widersprecher, eine knappe Mehrheit hat aktuell jedoch das Kompassmodell hinter sich vereint. Allerdings könnte diese durch den Machtwechsel im Süden noch einmal ins Wanken geraten.
DFB-Präsident Neuendorf will in der kommenden Woche einen konkreten Entwurf des Kompassmodells vorstellen. Anlass ist die turnusmäßige Sitzung der Regional- und Landesverbandspräsidenten am Montag, 26. Oktober. Läuft alles nach Plan, soll das Modell im Dezember von den Delegierten beschlossen werden.
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