Genfer Fluglotsin verunfallt bei Ironman-Wettkampf schwer

- Die serbische Triathletin Mirjana Rankovic (45) ist beim Ironman-Rennen im US-Bundesstaat Maryland schwer verunglückt.
- Die Fluglotsin vom Flughafen Genf liegt auf der Intensivstation und muss sich mehreren Operationen unterziehen.
- Wegen der hohen Behandlungskosten in den USA wurde mit Zustimmung ihrer Familie eine Spendenaktion gestartet.
Mirjana Rankovic ist am vergangenen Wochenende bei einem Ironman-Rennen im US-Bundesstaat Maryland schwer verunglückt. Wie «Sportinjo» unter Berufung auf den serbischen Triathlon-Verband berichtet, ereignete sich der Unfall, als die 45-Jährige in ihrer Altersklasse in Führung lag. Rankovic wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht und befindet sich dort auf der Intensivstation.
Wie genau es zum Unfall kam und welche Verletzungen sie erlitt, ist bislang nicht bekannt. Klar ist: Rankovic stehen mehrere Operationen und eine lange Rehabilitation bevor. In einer Mitteilung ist von einem langen und ausserordentlich schwierigen Genesungsweg die Rede. Auch sei derzeit ungewiss, ob sie sich vollständig erholen werde.
Schweiz-Bezug: Rankovic arbeitet am Flughafen Genf
Die Geschichte der serbischen Ausdauersportlerin hat auch einen direkten Bezug zur Schweiz. Rankovic arbeitet seit vielen Jahren als Fluglotsin am Flughafen Genf und besitzt laut Medienberichten auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Am Flughafen ist sie mitverantwortlich dafür, Flugzeuge sicher durch den Luftraum zu führen. Im Spendenaufruf wird darauf verwiesen, dass sie in ihrem Berufsalltag für die Sicherheit anderer Menschen sorge – nun sei sie selbst auf Unterstützung angewiesen.
Neben ihrem Beruf spielte Sport in ihrem Leben schon früh eine grosse Rolle. Als Jugendliche war Rankovic im Schwimmsport aktiv, später wechselte sie zum Triathlon und spezialisierte sich auf die Langdistanz. Sie qualifizierte sich mehrfach für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii und vertrat Serbien bei grossen Wettkämpfen.
Spendenaufruf für Behandlung in den USA
Rankovic ist 45 Jahre alt und Mutter von zwei Teenagerinnen. Wegen der erwarteten hohen Kosten für die medizinische Behandlung und den längeren Spitalaufenthalt in den USA wurde mit Zustimmung ihrer Familie eine Spendenaktion gestartet.
Im Aufruf wird Rankovic als aussergewöhnlich hartnäckige und entschlossene Sportlerin beschrieben. Hinter den Medaillen und Resultaten stehe vor allem eine Mutter, Freundin, Tochter und Kollegin, die sich ihr Leben lang um andere gekümmert habe. Wer nicht selbst spenden könne, werde gebeten, den Aufruf weiterzuverbreiten.
Sven Forster (fss) arbeitet seit 2018 für 20 Minuten. Er ist seit Anfang 2024 als Blattmacher im Einsatz. Dazu leitet er seit September 2024 das Sportressort.
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