«Unsere Gedanken sind beim polnischen Volk»

EDA äussert sich zu tödlichen Schüssen in Krakau
«Unsere Gedanken sind beim polnischen Volk»
Nach dem mutmasslichen Anschlag in der Krakauer Innenstadt sind neun Menschen tot. Die Schweiz spricht den Angehörigen ihr Beileid aus.
Publiziert: vor 51 Minuten
Marian NadlerRedaktor News
Michal O.* (24) schoss am Samstagnachmittag in der Innenstadt von Krakau um sich. Sechs Menschen starben. Eine zweistellige Anzahl Personen wurde zudem verletzt. Am Abend wurde ferner bekannt, dass der junge Mann zuvor seine Schwester und seine Eltern getötet haben soll.
Nun äussert sich das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf der Plattform X zu den tödlichen Schüssen. Man sei «tief betroffen von der tragischen Schusswaffengefahr in Krakau».
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Die Welt reagiert schockiert auf Gewalt in Polen
Die Schweiz übermittele ihre aufrichtige Kondolenz an die Familien der Opfer und wünscht den Verletzten eine schnelle Genesung. «Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden beim polnischen Volk.» Die Schweiz bezeuge ihre volle Solidarität mit Polen.
Mehrere Auslandsvertretungen anderer Länder meldeten sich auf der Social-Media-Plattform ebenfalls zu Wort. «Wir sind zutiefst betroffen über den schrecklichen Anschlag in Krakau. Wir sprechen den Familien der Opfer unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen allen Verletzten eine rasche und vollständige Genesung. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen, die von diesem sinnlosen Gewaltakt betroffen sind», teilte das israelische Aussenministerium mit. Das israelische Volk stehe solidarisch an der Seite Polens.
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Flaggen auf Halbmast vor EU-Parlament
Japans Botschafter in Polen, Akira Kono, schrieb: «Ich bin zutiefst erschüttert und traurig über die tragischen Ereignisse in Krakau. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien der Opfer, und ich wünsche allen Verletzten viel Kraft und eine rasche Genesung. In diesen schweren Stunden stehen wir in voller Solidarität an der Seite der Einwohner Krakaus und ganz Polens.»
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Der US-amerikanische Botschafter Tom Rose erklärte: «Der tiefe Schock, den Polen nach dem gestrigen grausamen Massenmord in Krakau erlebt hat, spricht Bände darüber, was in diesem aussergewöhnlichen Land höchstes Lob verdient.» Die polnische Gesellschaft sei ausserordentlich friedlich, sicher und geordnet. «Gewalt in diesem Ausmass ist hier nicht nur unbekannt – sie ist undenkbar und dem nationalen Charakter völlig fremd.»
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Das EU-Parlament trauerte ebenfalls mit Polen. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola (47) postete ein Video auf X, das zeigt, dass die Flaggen auf Halbmast gesetzt wurden.
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«Ich bin schockiert über den Anschlag in Krakau. Spanien steht heute an der Seite Polens und der Opfer. Ich wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung», schrieb unterdessen Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez (54) auf X.
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