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Tuesday, September 29, 2026

Kapitales Spiel in Island – In welche Richtung geht es für die U21-Nati in Reykjavik?

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Ein jubelnder Fussballspieler im roten Trikot auf einem Spielfeld.
Legende: Jetzt 3 Quali-Tore auf dem Konto Der 21-jährige Labinot Bajrami schnürte gegen Luxemburg einen Doppelpack. Freshfocus/Marusca Rezzonico

Nach der Blamage gegen Luxemburg (1:2) Mitte November 2025 musste Sascha Stauch seinen Posten als Trainer der U21-Nati räumen. Alex Frei übernahm und unter dem Nationalmannschafts-Rekordtorschützen brachte sich die Schweiz mit 3 Siegen aus 3 Spielen zurück ins Geschäft. Vergangene Woche revanchierte man sich gegen Luxemburg mit einem 5:0.

2 Runden vor Schluss präsentiert sich die Ausgangslage für die U21-Equipe verheissungsvoll und gefährlich zugleich: Mit 17 Zählern aus 8 Spielen ist man punktgleich mit Tabellenführer Frankreich. «Les Bleus» haben aber eine Partie weniger ausgetragen.

Mit je einem Sieg am Dienstag in Reykjavik gegen Island und eine Woche später auswärts in Frankreich würde sich die Nati Platz 1 krallen. Denn im Vergleich mit den dann wohl abermals punktgleichen Franzosen hätte die Frei-Equipe mehr Punkte (4) aus den Direktbegegnungen gewonnen.

So weit, so gut. Es droht aber auch Ungemach: Verlieren die Schweizer in Island, könnten sie am letzten Spieltag noch auf Rang 3 zurückfallen und somit die EM-Playoffs verpassen. Dann fände die Endrunde 2027 mit 16 Teams in Albanien und Serbien ohne die Schweiz statt.

Frei fordert: «Wir müssen dagegenhalten!»

«Es geht nur darum, zu gewinnen – egal wie», sagt Frei vor dem ersten der beiden Endspiele. Der 47-Jährige erwartet einen unangenehmen Gegner: «Sie werden kratzen, treten und beissen. Wir müssen dagegenhalten.» Wind, kühle Temperaturen und ein physisch auftretendes Island machen die Partie zu einem echten Charaktertest für die U21-Nati.

Wie schwierig es ist, auf Island zu gewinnen, erfuhren zuletzt die Franzosen. Der Gruppenfavorit musste sich am Freitag mit einem 1:1 begnügen.

Meichtry fehlt auch in Reykjavik

Frei kann gegen die Isländer auf alle Spieler zurückgreifen, die beim 5:0 gegen Luxemburg dabei gewesen sind. Ethan Meichtry, der bereits am Freitag verletzt ausgefallen war, machte die Reise nicht mit und ist zu seinem Klub nach Genua zurückgekehrt. Es wurde kein Spieler nachnominiert.

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