PunchFunke Akindele sparks online debate after missing Kamo’s movie premiereBollywood HungamaHanuman Ansh team meets Home Minister Amit Shah in New DelhiESPNTransfer rumors, news: Arsenal eye versatile Dortmund forwardDaily MaverickKremlin says AfD’s victory in Germany due in large part to lack of cheap Russian gasRTP DesportoFederação suíça castiga capitão Xhaka por falsificação de certificado covid-19ESPN DeportesIsaac del Toro conquista a rivales y aficionados en el MundialInquirerSurigao del Norte forest fire threatens Philippine eagle nests20 Minuten«Xhaka ist ein Spieler mit Charisma» – Knäbel nach der Impf-LügeVilaWeb[EN DIRECTE] Compareix al congrés espanyol Emilio Argüeso, el cap d’Emergències absent durant la gota fredaRTL BoulevardEngeland ziet vijf spelers afhaken voor komende interlandperiodeThe South AfricanFerrari Amalfi and Purosangue tamed on SA roadsStraits Times SportBeing managed by Zidane for France is 'like a movie', says Mbappe
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, September 21, 2026

Kremlpartei Geeintes Russland gewinnt Duma-Wahl

Translate
Mitglieder einer lokalen Wahlkommission leeren am Ende der Parlamentswahlen in einem Wahllokal in Podolsk in der Region Moskau eine Wahlurne.

Duma-Wahl in Russland Kreml-Partei erhält Rekordzahl an Parlaments-Sitzen

Stand: 21.09.2026 • 12:48 Uhr

Laut der Wahlkommission hat die Kreml-Partei Geeintes Russland die Parlamentswahl in Russland klar gewonnen. Sie verfügt demnach über 355 der 450 Sitze in der Duma - mehr als jemals zuvor. Ernstzunehmende Konkurrenten gab es nicht.

Die Kreml-Partei Geeintes Russland hat bei der Parlamentswahl ihre bisherige Zweidrittelmehrheit in der Staatsduma massiv ausgebaut. Wahlleiterin Ella Pamfilowa erklärte die von Kreml-Chef Wladimir Putin unterstützte Partei nach Auszählung von mehr als 95 Prozent aller Stimmen mit 57,83 Prozent zur Siegerin. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 59 Prozent.

Drei Viertel der Parlamentssitze für Kreml-Partei

Laut Daten der zentralen Wahlkommission in Moskau kommt die seit mehr als 20 Jahren regierende Partei damit auf voraussichtlich 355 Mandate im Parlament - rund 20 mehr als bisher. Es ist das höchste Ergebnis ihrer Geschichte. Die Duma hat insgesamt 450 Sitze. Für die Regierungspartei ziehen, mehr als vier Jahre nach dem Einmarsch in das Nachbarland Ukraine, auch 86 Kriegsveteranen in das Parlament ein.

In Moskau feierte der Chef der Kreml-Partei, Ex-Präsident Dmitri Medwedew, das Ergebnis als großen Erfolg. Der Gegner habe versucht, die Wahlen zu sabotieren, sei aber gescheitert. Das sagte er mit Blick darauf, dass die Wahlleitung Cyberattacken auf die Online-Stimmabgabe gemeldet hatte.

Nur noch vier Parteien in der Staatsduma

Die Kommunistische Partei landete auf Platz zwei mit 13,81 Prozent der Stimmen; die ultranationalistische Partei LDPR kam auf 8,98 Prozent; die bei liberalen Großstädtern populäre Partei Nowyje Ljudi (auf Deutsch: Neue Leute) erreichte demnach 7,94 Prozent.

Die Partei Gerechtes Russland scheiterte laut den vorläufigen Ergebnissen knapp an der Fünf-Prozent-Hürde, nachdem sie am Abend und in der Nacht noch darüber gelegen hatte (4,96 Prozent). Bisher gehörte sie zu den fünf Parteien in der Duma. Pamfilowa erklärte, dass die Partei wegen der Auszählung der letzten Stimmen aber noch Chancen habe, in die Duma einzuziehen.

Berichte über Unregelmäßigkeiten

Putin dürfte die Wahl, zu der nur linientreue Parteien zugelassen wurden, als klares Signal für die Fortsetzung des Kriegs gegen die Ukraine werten. Kreml-Gegner bezeichneten die Abstimmung hingegen als Farce. Wegen des Ausschlusses einer echten Opposition und fehlender Presse- und Meinungsfreiheit wurden die Wahlen - wie schon jene in früheren Jahren - als undemokratisch und unfair kritisiert.

Während der dreitägigen Wahl hatte es Berichte über Manipulationsversuche und Unregelmäßigkeiten gegeben. So berichteten zum Beispiel unabhängige Wahlbeobachter, dass in St. Petersburg Wahlprotokolle nicht mit der Zahl der bei der Stimmabgabe gezählten Wähler übereinstimmten. In mehreren Wahllokalen sei zudem gefilmt worden, wie vorab ausgefüllte Stimmzettel in die Wahlurne geworfen wurden. Mancherorts wurde die Stimmabgabe offenbar von Soldaten überwacht.

"Nur noch der Anstrich der Demokratie übrig"

Entsprechend kritisch fielen internationale Reaktionen aus. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete den Ablauf der Parlamentswahl als "schweren Rückschlag für die russische Demokratie". "In Russland ist nur noch der Anstrich der Demokratie übrig", erklärte Kallas. "Der Kreml hat abweichende Stimmen zum Schweigen gebracht, die einzige registrierte Partei ausgeschlossen, die sich gegen seinen Krieg in der Ukraine stellt, und internationale Wahlbeobachter ausgeschlossen", fuhr sie fort.

In der Folge kündigte die Europäische Union Sanktionen gegen Verantwortliche für die Abstimmungen in den besetzten Gebieten der Ukraine an. Weder die dort abgehaltenen Wahlen noch deren Ergebnisse würden jemals anerkannt, heißt es in einer im Namen der 28 Mitgliedstaaten verbreiteten Erklärung.

View the original on Tagesschau

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.