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Saturday, October 24, 2026

Polizei sucht nach Brief mit Vorwürfen gegen Meghans Vater Thomas

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  • Die Londoner Polizei sucht einen Brief von 2018 mit schweren Vorwürfen gegen Meghans Vater Thomas Markle (82).
  • Die Metropolitan Police prüft, ob die Royals-Schutzeinheit den Brief weitergeleitet hat; gegen Markle ermittelte sie laut Quellen nie.
  • Meghan und Prinz Harry besitzen eine Kopie und bieten sie der Polizei an, falls das Original fehlt.
  • Auf den Philippinen ermitteln die Behörden, nachdem Thomas Markle Jr. in Cebu vier Kisten mit mutmasslich belastendem Material übergab.

Die schweren Vorwürfe gegen Thomas Markle (82) ziehen weitere Kreise. Nachdem sein Sohn Thomas Markle Jr. (60) ihn wegen mutmasslichen Besitzes von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs angezeigt hatte, erklärte Herzogin Meghan (45), bereits 2018 von Anschuldigungen gegen ihren Vater erfahren zu haben. Ein entsprechender Brief sei damals bei der Londoner Polizei eingegangen und anschliessend an sie weitergeleitet worden. Die Herzogin begründete damit auch, weshalb sie ihren Vater von ihren Kindern ferngehalten habe.

Nun gibt es allerdings offene Fragen. Wie die «Daily Mail» berichtet, versucht die Metropolitan Police, das Schreiben aus dem Jahr 2018 ausfindig zu machen. Die Behörde kann bislang nicht bestätigen, dass ihre Beamten den Brief tatsächlich weitergeleitet haben. Laut Polizeiquellen hat die Metropolitan Police zudem nie gegen Thomas Markle ermittelt.

Meghan bietet Polizei ihre Kopie an

Ein Sprecher der Metropolitan Police erklärte, man prüfe derzeit, ob Beamte der für den Schutz der Royals zuständigen Einheit 2018 tatsächlich an der Weiterleitung eines Briefes beteiligt gewesen seien.

Die Metropolitan Police prüft derzeit, ob ihre für den Royals-Schutz zuständige Einheit 2018 an der Weiterleitung des Briefes beteiligt war – Ermittlungen gegen Thomas Markle gab es laut Polizeiquellen jedoch nie.

Die Metropolitan Police prüft derzeit, ob ihre für den Royals-Schutz zuständige Einheit 2018 an der Weiterleitung des Briefes beteiligt war – Ermittlungen gegen Thomas Markle gab es laut Polizeiquellen jedoch nie.Jonathan Brady/PA Wire/dpa

Meghan und Prinz Harry (42) teilten daraufhin mit, dass sie weiterhin eine Kopie des Schreibens besitzen. Sollte die Polizei das Original nicht finden, seien sie bereit, ihre Version zur Verfügung zu stellen. Unklar bleibt, wer den Brief ursprünglich verfasst hat und welche Behörden die darin enthaltenen Vorwürfe untersucht haben sollen.

Neues Foto soll Thomas Markle mit Minderjährigen zeigen

Unterdessen werden weitere Details zu den Ermittlungen auf den Philippinen bekannt. Laut «The Sun» befindet sich unter dem Material, das Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. (60) der Polizei übergeben hat, ein altes Filmnegativ.

Darauf soll ein bärtiger Mann auf einem Bett mit einem mutmasslich minderjährigen asiatischen Mädchen zu sehen sein. Bei dem Mann könnte es sich laut dem Bericht um Thomas Markle handeln. Seine Identität auf der Aufnahme ist allerdings nicht bestätigt.

Der Halbbruder hatte den Behörden in Cebu vier grosse Kisten mit mutmasslich belastendem Material übergeben. Darunter sollen sich Hunderte Bilder befinden. Die philippinischen Behörden bestätigten Ermittlungen, auch das FBI hat Unterstützung angeboten.

Meghans Vater spricht von Lügen

Thomas Markle weist sämtliche Vorwürfe entschieden zurück. Gegenüber der «Daily Mail» erklärte er, sein Sohn verbreite kranke Lügen über ihn. Er sei schockiert und verletzt und bestreite, jemals entsprechendes Material heruntergeladen zu haben.

Die neuen Anschuldigungen sind bislang nicht bewiesen. Ob das mutmasslich belastende Bild tatsächlich Thomas Markle zeigt, ist Gegenstand weiterer Abklärungen.

Bist du minderjährig und von sexualisierter Gewalt betroffen? Oder kennst du ein Kind, das sexualisierte Gewalt erlebt?

Hier findest du Hilfe:

Kokon, Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Castagna, Beratungsstelle bei sexueller Gewalt im Kindes- und Jugendalter

Clickandstop.ch, Online-Meldestelle der Stiftung Kinderschutz Schweiz

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Bist du selbst pädophil und möchtest nicht straffällig werden? Hilfe erhältst du bei Forio, Beforemore und bei den UPK Basel.

Gina Sergi

Gina Sergi (gis), Jahrgang 1997, arbeitet seit März 2024 bei 20 Minuten. Sie ist seit September 2025 Ressortleiterin People.

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