«Wir haben alle zusammen versagt»: Abrashi spricht nach Luzern-Klatsche Klartext
«Wir haben alle zusammen versagt»
Abrashi spricht nach Luzern-Klatsche Klartext
GC kassiert gegen Luzern die nächste Pleite und geht mit zehn Gegentoren aus zwei Spielen in die Länderspielpause. Captain Amir Abrashi ist ratlos – und fordert von allen eine schonungslose Selbstkritik.
Publiziert: vor 8 Minuten
Aktualisiert: vor 1 Minute
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- GC verliert zwei Spiele in Folge mit zehn Gegentoren, Abrashi ratlos
- Captain fordert Selbstkritik und kündigt längere Videoanalyse mit Trainer Zeidler an
- In 180 Minuten kassierte GC zehn Gegentore, Defensive besonders gefordert
Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball
Mit einem schlechteren Gefühl als GC kann man sich wohl kaum in die Länderspielpause verabschieden. Das gibt Captain Amir Abrashi (36) auch unumwunden zu. «Es fühlt sich gar nicht gut an. Richtig schlecht sogar. Es geht eigentlich gar nicht schlechter.» Kein Wunder nach zwei Niederlagen in Folge mit zehn (!) Gegentoren.
3:51
Highlights im Video:Blitzstart und Mikolajewski-Hattrick stürzen GC weiter in Krise
Abrashi ist nach der 1:5-Klatsche gegen Luzern richtig bedient. Noch bevor ihm in der Mixed Zone die erste Frage gestellt wird, sagt er: «Ich habe keine Argumente.» Der Captain ist ratlos. Sein Blick? Leer. Ausgerechnet Abrashi, der sonst immer etwas zu sagen hat. Dass selbst er keine Erklärungen findet, sagt bereits einiges aus. Auf dem GC-Campus sollten deshalb bereits jetzt die ersten Alarmglocken schrillen.
Abrashi redet nicht um den heissen Brei
«Jeder Einzelne muss sich hinterfragen, was er heute geboten hat. Wir haben alle zusammen versagt. Wer nicht selbstkritisch ist, hat hier nichts zu suchen», spricht Abrashi Klartext. Auf einzelne Mitspieler will er dabei ebenso wenig zielen wie auf Trainer Peter Zeidler (64).
Was erwartet Abrashi nun vom deutschen Coach? «Er wird morgen eine Videoanalyse machen, die bestimmt länger geht. Gewisse Sachen müssen da angesprochen werden», sagt er deutlich. Zeidler ist ähnlich konsterniert wie sein Captain. Auch das: kein gutes Zeichen für die Hoppers.
«Wir werden besser sein»
Trotzdem versucht auch der Trainer, in der dunkelsten Stunde etwas Positives zu sehen. «Wir werden in den kommenden drei Wochen fleissig trainieren. Das kann ich versprechen. Es beginnt schon morgen, und dann werden wir in drei Wochen besser sein. Ob das reicht, um gegen YB zu gewinnen, ist eine andere Frage. Aber wir werden besser sein. Und wir müssen natürlich auch besser werden.»
Und das gilt vor allem für die Defensive. Doch dafür sind längst nicht nur die Abwehrspieler verantwortlich. Wer in 180 Minuten zehn Gegentore kassiert, bei dem stimmt vieles nicht. Die gesamte Mannschaft muss gegen den Ball mitarbeiten. Genau das fehlte gegen Sion und auch am Samstag in Luzern. Sinnbildlich dafür steht auch der Auftritt von Giotto Morandi (27), der nach 45 Minuten ausgewechselt wurde.
In den kommenden drei Wochen gibt es auf dem GC-Campus also einiges aufzuarbeiten. Viel zu bereden – und noch mehr zu verändern.
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 8 | 16 | 22 | |
2 | BSC Young Boys | 9 | 13 | 19 | |
3 | FC Sion | 9 | 9 | 19 | |
4 | FC Basel | 8 | 2 | 13 | |
5 | FC Luzern | 9 | -1 | 12 | |
6 | FC Zürich | 9 | -6 | 11 | |
7 | Servette FC | 9 | -2 | 10 | |
8 | FC St. Gallen | 8 | -5 | 10 | |
9 | Grasshopper Club Zürich | 9 | -11 | 8 | |
10 | FC Thun | 8 | -9 | 7 | |
11 | FC Vaduz | 8 | -2 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 8 | -4 | 6 |
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.