The Jerusalem PostDemocrat El-Sayed wins Michigan's US Senate race against Republican Mike Rogers, main pollsters sayPunchTrump rejects blame for Republican losses, says candidates failed to inspire votersDaily MaverickUS MIDTERMS: Democrats capture Congress in sweeping setback for TrumpInquirerJunk shop workers find suspected explosive in Sultan KudaratSky TG24Attacco hacker ai supermercati in Europa, quali Paesi sono stati colpiti e come è successoBollywood Hungama‘Baby Doll’ singer Kanika Kapoor announces separation from husband Gautam HathiramaniCNN TürkReal Madrid'de AEK maçı öncesi Arda Güler şokuThe Sydney Morning Herald‘If he wants to be a clown he should stay out of the race’: First jabs exchanged in Sydney to Hobart rivalryVanguardNigerian newspapers review: [State Police] Tinubu scales constitutional hurdlesHong Kong Free PressUS President Donald Trump congratulates Democrats on midterms, says Iran war played roleFotogramasJane Fonda, sobre Robert Redford: "Ambos estábamos casados y yo estaba enamorada de él, pero no era tan imprudente como para tener una aventura conmigo"Premium TimesPlayer dies, several injured in accident involving Nigerian football team
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, November 4, 2026

Bis zu 200 Millimeter Regen: Unwetter-Alarm in Südfrankreich

Translate
  • Ein Kaltlufttropfen bringt Südfrankreich bis Freitag örtlich bis zu 200 Millimeter Regen.
  • Besonders betroffen ist das Gebiet rund um den Golfe du Lion, auch Korsika bekommt viel Regen ab.
  • Die Böden sind seit Ende September gesättigt, lokale Überschwemmungen sind deshalb nicht auszuschliessen.

In Südfrankreich regnet es seit der Nacht auf Mittwoch anhaltend. Bis Freitag können rund um den Golfe du Lion verbreitet 100 bis 150 Millimeter fallen, örtlich bis zu 200. Betroffen ist vor allem das Gebiet zwischen dem Hérault, dem Süden des Gard und dem Westen der Bouches-du-Rhône.

In den übrigen Gebieten – Nordaude, Süd- und Ostlozère, Südwest-Ardèche und den Cevennen – werden meist 30 bis 100 Millimeter erwartet. Auf den Gipfeln der Lozère und der Cevennen fallen bis zu zehn Zentimeter Schnee.

Mehr zu diesem Thema

Warum der Regen nicht weiterzieht

Hinter der Lage steckt ein Kaltlufttropfen: ein Höhentief mit besonders kalter Luft in grosser Höhe. Es ist von Westrussland über das Mittelmeer nach Westen gezogen.

Ein zweites, kleineres Höhentief hat sich über dem Norden der Iberischen Halbinsel festgesetzt. Dadurch dreht die Strömung über dem Mittelmeer auf Südost und führt feuchte, instabile Luft nach Norden. Gleichzeitig bremst ein Hoch über dem Atlantik die ganze Konstruktion ab – das System bleibt tagelang nahezu an Ort.

Auch Korsika betroffen

Im Osten Korsikas sind lokal mehr als 100, teils bis zu 150 Millimeter möglich. Kritisch wird es dort vor allem am Donnerstag. Der Westen der Insel dürfte weitgehend verschont bleiben.

Der Höhepunkt der Niederschläge wird für Mittwoch und Donnerstag erwartet. Am Freitagmorgen soll die Regenzone das Languedoc allmählich verlassen, am Nachmittag klingt die Lage ab.

Lokale Überschwemmungen sind deshalb nicht auszuschliessen. (Symbolbild)

Lokale Überschwemmungen sind deshalb nicht auszuschliessen. (Symbolbild)Getty Images

Böden sind gesättigt

Das eigentliche Risiko liegt weniger in der Intensität als in der Vorgeschichte. Seit Ende September hat eine Episode die nächste abgelöst. Im Oktober fielen in Montpellier 178 Millimeter, in Arles 253 und in Aigues-Mortes 282.

Entsprechend wenig Wasser nehmen die Böden noch auf. Lokale Überschwemmungen sind deshalb nicht auszuschliessen – auch dort, wo die Mengen für sich genommen nicht aussergewöhnlich wären.

Für Mittwoch galt in den Bouches-du-Rhône die gelbe Warnstufe für Gewitter und Überschwemmungen. Météo-France geht davon aus, dass die stärksten Gewitter über dem Meer bleiben. Ziehen sie doch an die Küste, könnte die Warnstufe steigen.

Entspannung ist vorerst nicht in Sicht: Für Sonntag bis Mitte kommender Woche halten Meteorologen eine weitere Mittelmeer-Episode für wahrscheinlich.

Aktiviere jetzt den Ausland-Push!

Bleibe über das Geschehen auf der Welt auch abseits der Breaking News jederzeit bestens informiert. Mit dem Ausland-Push von 20 Minuten bekommst du die wichtigsten News blitzschnell auf dein Handy geliefert.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten auf «Profil», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Ausland» an – schon läufts.

Konstantin Furrer

Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.