«Solar Eclipse» – 33 Seillängen am Limit: Neue Kletterroute in der Eigernordwand

Das Duo lebte im Juli und August während 13 Tagen in der riesigen Eigernordwand in einem Zelt in der Wand. Von dort aus stiegen sie, unterstützt von zwei Bergführern, täglich in die Wand ein, um die Route einzurichten. Alle vier Tage mussten Wasser und Proviant erneuert werden.
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Bild 1 von 3. Roger Schaeli und Fay Manners an der Eigernordwand. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 3. Das Leben an der Felswand. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 3. Ein Schlafplatz mit besonderer Aussicht. Bildquelle: SRF.
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«Solar Eclipse» ist eine neue, rund 900 Meter hohe und 33 Seillängen umfassende Route am Eiger. Sie geht im rechten Teil des Eigers, dem sogenannten Tschechenpfeiler, hoch. Sie wurde benannt nach der Sonnenfinsternis, die sie am Berg erlebten.
«Das Faszinierende an einer neuen Route ist, dass man nicht weiss, was einen erwartet. Und neue Linien zu erkennen, zu sehen, was zusammenpasst, was schön ist, ist ein kreativer Zugang zum Bergsteigen», erklärt Roger Schaeli seine Leidenschaft. Für ihn ist es bereits die vierte Route, die er am Eiger mitkreiierte.
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Bild 1 von 5. Die partielle Sonnenfinsternis – die Namensgeberin der neuen Route –, von der Wand aus gesehen. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 5. Faye Manners beim Besteigen der Felswand. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 5. Das Kletterduo wechselt ab mit Vorsteigen. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 5. Roger Schaeli sucht eine gute Linie. Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 5. Das Kletterduo wird von Helfenden unterstützt. Bildquelle: SRF.
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Ihr Ziel war es, möglichst wenige fixe Haken in die Wand zu bohren. Der Kletterer, der vorausgeht, muss die Linie so wählen, dass er immer wieder Risse findet, um sich mit mobilen Sicherungsgeräten selbst im Fels zu sichern.
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Bild 1 von 2. Das Sicherungsgerät im Fels. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 2. Solchen «Friends» müssen Kletterfans vertrauen. Bildquelle: SRF.
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Die Eigernordwand war einst im Sommer mit Eis und Schnee überzogen. Entsprechend geht die klassische Heckmair-Route von 1938 durch diese Stellen im zentralen Wandteil. Sie wird heute im Sommer nicht mehr geklettert, nur noch im Winter: «Zwei Drittel des Jahres ist der Eiger einfach ausgeapert», erzählt Roger Schaeli, der bereits 56 Mal am Eiger kletterte.
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Bild 1 von 2. Der Eiger im Sommer 1968. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 2. Früher wurde in der Eigernordwand mit Steigeisen geklettert. Bildquelle: SRF.
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Heute ist der Westteil der Eigernordwand ein Eldorado für schwere Kletterrouten. Etwa 15 Linien überziehen heute diesen Wandteil. Die neueste Route «Solar Eclipse» ist anspruchsvoll, und benötigt viel alpine Erfahrung.
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