Oktober bringt Wetterwende – aber nur ganz kurz

Am Donnerstag kommt der Regen
Oktober bringt Wetterwende – aber nur ganz kurz
Auch Ende September hat die Schweiz noch spätsommerliches Wetter. Ob sich das im Oktober ändert? Eine erste Kaltfront trifft am Donnerstag aus Westen ein und bringt Regenschauer. Gegen die anhaltende Trockenheit können diese jedoch keine Entlastung bringen.
Publiziert: vor 47 Minuten
Aktualisiert: vor 11 Minuten
- Spätsommerliche Temperaturen bis 27 Grad in der Schweiz Ende September
- Am Donnerstag bringt eine Kaltfront aus Frankreich Regen und leichte Abkühlung
- Im Jura bis 20 Liter Regen, im Mittelland maximal 10 Liter
Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk
Auch wenn es bereits Ende September ist, kommt der Herbst in der Schweiz noch nicht wirklich ins Rollen. Nachdem am vergangenen Wochenende auf der Alpennordseite mit einer 30-Grad-Messung Hitzegeschichte geschrieben wurde, startete diese Woche erneut mit sonnigem Wetter und spätsommerlichen Temperaturen.
«Der Sommer will nicht loslassen», sagt Klaus Marquardt von Meteo News zu Blick. Allerdings gehen die Temperaturen aufgrund der kürzer werdenden Tage natürlicherweise etwas zurück. Von kühl ist laut Marquardt jedoch keine Rede: «Dieser September wird hinter dem September 2023 der zweitwärmste der Schweizer Messgeschichte.»
Die Sonne wird am Donnerstag von Regen abgelöst
Auch am Dienstag dürfen wir uns noch über viel Sonnenschein freuen. Am Himmel zeigen sich lediglich durchzogene hohen Wolken. Die Temperaturen sollen am Nachmittag etwa 24 bis 27 Grad erreichen. Am Mittwoch zeigen sich dann die ersten Anzeichen dafür, was uns am Donnerstag erwartet. Während sich die Temperaturen halten, sollen sich vor allem im Westen zunehmend dichtere Wolken bilden.
Der Oktober beginnt verregnet: Am Donnerstag erreicht eine Kaltfront aus Frankreich die Schweiz. Dementsprechend gehen die Temperaturen um ein paar Grad zurück. «Die Kaltfront kommt von Westen her und läuft hier in ein Hoch», erklärt Marquardt. Daher wird sie auf ihrem Weg nach Osten immer mehr abgeschwächt.
Die Regenschauer werden voraussichtlich im Jura entlang der Westschweiz am stärksten sein. Dort ist mit Niederschlagsmengen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter zu rechnen. Im Mittelland wird es bereits weniger sein – Aargau und Zürich dürfen mit Mengen bis zu 10 Litern pro Quadratmetern rechnen. Am schwächsten – und möglicherweise erst gegen Abend oder in der Nacht – wird es im Osten der Schweiz regnen.
Der Niederschlag ändert nicht viel an der Trockenheit
Fest steht: An der ausgeprägten Trockenheit wird sich dadurch nur wenig ändern. «Es ist besser als nichts, aber für eine Entspannung wäre regelmässiger, moderater Niederschlag nötig», sagt der Meteorologe. «Auch die Wasserbestände in den Seen und Flüssen werden dadurch voraussichtlich nicht angehoben werden.»
Bereits am Freitag ist von der Kaltfront nicht mehr viel übrig. Während im Osten noch vereinzelte Schauer in der Nacht möglich sind, bleibt es im Grossteil der Schweiz trocken. Die Temperaturen pendeln sich auch am Wochenende bei etwa 20 bis 23 Grad ein. Erwartet wird ein Mix aus Sonne und Wolken.
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