iPhone 18 Pro (Max) im Teardown: Neue Blende, neues Face ID, alter USB-C-Nerv
Auf den ersten Blick unterscheiden sich iPhone 17 Pro (Max) und iPhone 18 Pro (Max) kaum. Apple liefert zwar neue Farben aus und passt die Glasabdeckung auf der Rückseite stärker an den Rest des Gehäuses aus Aluminium an. Doch nicht einmal die Abmessungen haben sich signifikant verändert. Entsprechend spannend ist die Frage, wie anders das Innenleben ist. Der erste Teardown des Reparaturspezialisten iFixit zeigt nun: Hier hat sich deutlich mehr getan. Dies betrifft nicht nur die neue Hauptkamera mit variabler Blende, sondern auch Apples erstmals unter dem Bildschirm verbauten Face-ID-Sensor, den Akku und die neue Vapor Chamber der zweiten Generation für die Kühlung.
Rahmenprobleme und die variable Blende
Bei der Zerlegung zeigte sich einmal mehr, dass das iPhone nicht immer leicht zu reparieren ist – trotz Fortschritten, die Apple zuletzt gemacht hatte, etwa bei der Entnahme des Akkus. Die meisten Reparaturen bei iPhone 18 Pro und 18 Pro Max bedingen, dass man den Bildschirm entnimmt. Der Prozess wurde laut iFixit sogar schwerer: Bei drei von vier Öffnungsversuchen brach dabei der Kunststoffrahmen des Bildschirms. Passiert dies, muss man das komplette Display-Modul tauschen. Allerdings ist der Kunststoffrahmen nicht neu, wird in dieser Form schon seit dem iPhone 15 Pro verbaut. Ob es sich daher eher um Zufall als um eine Art Serienfehler handelt, ist unklar. Die Verwendung von Isopropylalkohol beim Ablösen könne zudem helfen, schreibt iFixit.
Im Teardown zu sehen ist auch die deutlich größere Vapor Chamber zur Kühlung, die tatsächlich zu geringeren Temperaturen bei Volllast führt. Die extrem kleinen Teile der variablen Blende lassen sich bei Defekten kaum austauschen, benötigen stattdessen den Wechsel des Kameramoduls. Jedes einzelne Element der Blende („Blade“) ist ungefähr so dünn wie ein menschliches Haar. Was das bei unglücklichen Stürzen bedeutet, bleibt abzuwarten. Immerhin ist die Kameraeinheit modular aufgebaut.
NAND-Modul, Face-ID und Reparierbarkeitswertung
Schwerer zu erreichen sind Teile der Hauptplatine wie der Speicher. Das NAND-Modul ist Teil des von Apple hergestellten Packaging-„Sandwichs“ und würde feinchirurgische Eingriffe bedingen, wollte man es tauschen.
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Der Face-ID-Sensor sitzt nun unter dem Display, für Apple ein Novum. Platziert ist er links oben und kaum mit dem nackten Auge auszumachen. Positiv wurde das Selfie-Kamera-Array von iFixit aufgenommen: Es lässt sich leicht tauschen. Der USB-C-Anschluss ist hingegen schwierig: Apple verbaut ein langes Flexkabel, das man nur nach Entfernung von Schrauben, Kleber und weiteren Komponenten gelöst bekommt. Der von iFixit vergebene „Repairability Score“ landete dennoch bei einer 7 von 10 – eine allerdings noch vorläufige Wertung.
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