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Tuesday, October 20, 2026

Zahlreiche Daten veröffentlicht: E-Mail-Konten der AfD gehackt - Hunderttausende Mails erbeutet

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Zahlreiche Daten veröffentlichtE-Mail-Konten der AfD gehackt - Hunderttausende Mails erbeutet

20.10.2026, 09:20 Uhr

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Auch sie sollen einem Bericht zufolge von den Leaks betroffen sein: AfD-Chefin Alice Weidel und Fraktionsvize Markus Frohnmaier. (Foto: picture alliance/dpa)

Noch ist das ganze Ausmaß unklar: Hacker attackieren E-Mail-Konten der AfD und veröffentlichen zahlreiche Daten im Internet. Laut der Partei ist der Angriff allerdings rasch erkannt und beendet worden.

Bei einem Hackerangriff sind nach AfD-Angaben mutmaßlich Daten aus E-Mail-Konten der Partei erbeutet worden. "Im September 2026 kam es zu einem Hackerangriff auf einen Hosting-Dienstleister unserer Partei, bei dem offenbar Teile einiger weniger Mail-Postfächer - von denen die meisten seit Jahren nicht mehr genutzt waren - widerrechtlich kopiert wurden", teilte die AfD auf Anfrage mit. Aktuelle E-Mail-Postfächer des AfD-Bundesverbands seien nicht betroffen gewesen.

Unbekannte veröffentlichten im Internet nach eigenen Angaben Daten, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails handeln soll. Ob diese authentisch sind oder nicht, ist unklar. Sie behaupten, dass es sich um Daten aus zehn Postfächern handele, darunter ein Account auf den Namen des früheren AfD-Parteichefs Alexander Gauland sowie ein Konto, das von der AfD früher als Kontakt für die Bundesgeschäftsstelle genannt wurde.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, waren unter den Absendern der veröffentlichten Mails auch die AfD-Chefin Alice Weidel und der AfD-Spitzenvertreter in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm. In den Mails ist demnach auch ein Foto vom Personalausweis des AfD-Vize-Fraktionschefs im Bundestag, Markus Frohnmaier, enthalten. Auch Fotos weiterer Ausweise, Rechnungen, Kontoauszüge, Zeugnisse und Mitgliedsanträge und Mitgliederlisten von AfD-Kreisverbänden in NRW seien öffentlich gemacht worden.

Die AfD erklärte, der Angriff sei rasch erkannt und beendet worden. Alle Nutzer seien entsprechend informiert worden. "Die jetzt erfolgte Onlineveröffentlichung vermutlich eines Teils dieser Daten wird geprüft", hieß es weiter. Eine erste Einschätzung dazu könne erst nach Abschluss dieser Prüfung gegeben werden.

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