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Monday, November 2, 2026

Wegen seines Stallrivalen: Lewis Hamilton rastet beim Formel-1-Rennen in Mexiko komplett aus

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Lewis Hamilton rastet beim Formel-1-Rennen in Mexiko komplett aus

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02.11.2026 | 07:35 Uhr

Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton schimpfte und schimpfte. Der Grund für die grenzenlose Wut: sein Teamkollege. Nach dem Mexiko-Rennen herrscht Zoff-Stimmung bei Ferrari.

Lewis Hamilton fluchte und wollte sich gar nicht mehr beruhigen. Und nach den Wutanfällen im Auto nach einer Attacke seines Ferrari-Kollegen Charles Leclerc beim Großen Preis von Mexiko-Stadt legte der Rekordweltmeister der Formel 1 noch nach. "Der Kerl ist 29 Jahre alt, also glaube ich nicht, dass es am Alter liegt. Ich glaube, es ist eine Frage der Mentalität", sagte Hamilton und betonte: "Ich hoffe, dass wir in Zukunft auf ein besseres Umfeld, ein besseres Arbeitsklima, hinarbeiten werden."

Hamilton hatte die Pole für das Rennen geholt - die 105. seiner Karriere. Bei einer aggressiven Attacke von Leclerc, der von Position drei aus startete, kürzte der Monegasse ab, kam vor Hamilton zurück auf den Kurs und lag vor dem Briten, der sich danach mehrfach über Funk beschwerte. Auch die Fünf-Sekunden-Strafe gegen Leclerc konnte Hamilton nicht besänftigen.

"Ich bin echt sauer. Wir haben wertvolle Punkte verloren. Wir hätten locker einen Doppelsieg einfahren können. Das Tempo dafür hatten wir", sagte Hamilton: "Aber wenn dein Teamkollege gegen dich arbeitet und du dann so Positionen verlierst, ist das definitiv hart."

Hamilton will Vier-Augen-Gespräch

Der siebenmalige Weltmeister, der am Ende Zweiter hinter Sieger Max Verstappen von Red Bull wurde, kündigte ein klärendes Vier-Augen-Gespräch an. "Wir haben keine Regeln für die Zusammenarbeit, und ob das von Charles' Seite aus etwas ändern wird, weiß ich nicht", meinte er: "Aber es muss sich auf jeden Fall etwas ändern."

Leclerc hatte als Vierter sogar das Podest verpasst und meinte später: "Ich könnte mich natürlich auch darüber ärgern, wie sehr er mich in Kurve 1 von der Strecke gedrängt hat. Aber ich denke, so ist das eben im Rennsport. Wenn man um den Sieg kämpft, gehört das einfach dazu."

Teamchef: eine Sache des Respekts

Es ist nicht das erste Mal, dass der in dieser Saison wieder erstarkte Hamilton mit Strategien und Verhaltensweisen bei der Scuderia hadert, zu der er zur Saison 2025 gewechselt war. Und was sagte Teamchef Fred Vasseur zum jüngsten Zoff-Vorfall?

"Wenn man in Kurve 4 auf Platz 1 oder 2 liegt, kommt einem gar nicht in den Sinn, dass man das Rennen nicht gewinnen könnte", erklärte er. "Das ist sehr frustrierend für mich, aber ich bin nicht der Wichtigste - es ist sehr frustrierend für die 2000 Menschen, die an diesem Projekt arbeiten. Und das werde ich erst einmal verdauen müssen." Es sei auch eine Sache des Respekts, meinte er.

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