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Thursday, October 22, 2026

Das sind die grossen Sorgenkinder in Basel

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In der vergangenen Saison gehörte der Abwehrchef in Basel zu den wenigen Lichtblicken. Doch seit Sommer zeigt die Formkurve des Österreichers steil nach unten. Laut dem Datenanbieter Statsbomb gewinnt Daniliuc in dieser Saison nur 57 Prozent seiner Zweikämpfe, wenn er einen dribbelnden Spieler stoppen will. Ein desaströser Wert für einen Innenverteidiger, der damit im weltweiten Vergleich im fünften Perzentil liegt. Heisst: 95 Prozent aller Innenverteidiger in den höchsten Ligen gewinnen mehr Zweikämpfe als Daniliuc. In der vergangenen Saison hatte der Vize-Captain noch über drei Viertel seiner Duelle mit dribbelnden Gegnern für sich entschieden. Ebenfalls auffällig: Daniliuc agiert deutlich passiver als noch in der Vorsaison.

Xherdan Shaqiri (35)

Die grosse Shaqiri-Erlösung hat nicht lange angehalten. Seit seinen drei Skorerpunkten gegen Luzern – dem ersten Spiel nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner (42) – wartet der FCB-Captain auf eine weitere Torbeteiligung. Damit hat er nach zehn Spielen drei Tore und eine Vorlage auf dem Konto. In den vergangenen beiden Saisons hatte Shaqiri noch 21 beziehungsweise zehn Treffer vorbereitet. Weiterhin unklar ist auch, wie die Zukunft des 125-fachen Ex-Nati-Spielers aussieht, dessen Vertrag im nächsten Sommer ausläuft.

Moussa Cissé (23)

Plötzlich Stammspieler. Im Fall von Cissé hängt das aber nicht mit einem massiven Leistungssprung, sondern mit dem Abgang von Vize-Captain Dominik Schmid (28) zusammen. Mit Clément Michelin (29) verpflichtete der FCB am Deadline Day zwar einen weiteren Aussenverteidiger. Zuletzt lief der neue Franzose aber zweimal als Rechtsverteidiger auf, obwohl die Klubverantwortlichen mehrfach betonten, er könne auch hinten links spielen. Doch dort scheint auch Neu-Trainer Slavisa Jokanovic (58) weiter auf Cissé zu setzen, obwohl dieser bislang den Nachweis schuldig geblieben ist, über gehobenes Super-League-Niveau zu verfügen.

Philip Otele (27)

Mit seinen neun Toren und vier Vorlagen in 18 Spielen gehörte der Flügelspieler vor eineinhalb Jahren zu den grossen Helden der Basler Meistersaison. Obwohl seine Leistungen bereits im vergangenen Herbst nachgelassen hatten und auch seine Leihe nach Hamburg nicht von Erfolg gekrönt war, hätte der Nigerianer Basel in diesem Sommer gerne in Richtung Ausland verlassen. Auch beim FCB wollte man Otele von der Lohnliste bekommen. Doch im St. Jakob-Turm ist keine zufriedenstellende Offerte eingetroffen. Aufgrund der Verletzung von Asane Sow hat Otele inzwischen zwar wieder einen Stammplatz, an die Leistungen aus der Meistersaison kann er aber weiterhin nicht anknüpfen.

Asane Sow (20)

Ganz alles haben sie beim FCB im Sommer nicht falsch gemacht. Im Sommer holte der Technische Direktor Andreas Herrmann den Flügelspieler für etwas mehr als eine halbe Million Franken aus der Serie C. Im Joggeli hat der Italiener sofort eingeschlagen und sieben Skorerpunkte in bislang 570 Minuten gesammelt. Das Problem? Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung fehlt Sow dem FCB seit Anfang September – länger als ursprünglich angenommen. Immerhin vermeldete der Klub am letzten Freitag, dass Sow diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen werde.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

10

24

28

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

10

15

22

3

FC Sion

FC Sion

10

6

19

4

FC St. Gallen

FC St. Gallen

10

-2

16

5

FC Zürich

FC Zürich

10

-4

14

6

Servette FC

Servette FC

10

1

13

7

FC Basel

FC Basel

10

-3

13

8

FC Luzern

FC Luzern

10

-5

12

9

FC Thun

FC Thun

10

-10

10

10

FC Vaduz

FC Vaduz

10

0

9

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

10

-13

8

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

10

-9

6

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