Wie gut kannst du Nein sagen? Finde es heraus!

Eigentlich willst du den Abend für dich. Dann bittet eine Freundin um Hilfe, im Job sollst du noch etwas übernehmen – und plötzlich hörst du dich wieder Ja sagen. Nein zu sagen kann besonders schwerfallen, wenn du andere nicht enttäuschen, Streit vermeiden oder nicht egoistisch wirken möchtest.
Wer die eigenen Bedürfnisse deshalb regelmässig hinten anstellt, gerät schnell in einen Kreislauf aus Hilfsbereitschaft, schlechtem Gewissen und Überforderung. Besonders ausgeprägt wird dieses Verhalten als People Pleasing bezeichnet. Das ist keine klinische Diagnose, sondern ein erlerntes Verhaltensmuster.
Wie sieht es bei dir aus: Setzt du klare Grenzen oder wird aus einem gedachten Nein doch häufig ein Ja? Der Persönlichkeitstest zeigt, wie du mit solchen Situationen umgehst.
Bist du ein People Pleaser?
Wenn du dich in mehreren Punkten wiedererkennst, kann People Pleasing bei dir ein Thema sein.
Typisch ist, wenn du …
… oft Ja sagst, obwohl du innerlich Nein meinst.
… dich schnell schuldig fühlst, wenn du absagst oder Grenzen setzt.
… Konflikte vermeidest, selbst wenn dich etwas ärgert oder verletzt.
… deine Bedürfnisse erst merkst, wenn du schon überfordert bist (z. B. erst abends im Bett).
… dich verantwortlich fühlst für die Stimmung anderer.
… viel erklärst und dich rechtfertigst.
… Angst hast, als egoistisch, schwierig oder unzuverlässig zu gelten.
… Lob stark brauchst, Kritik aber lange nachhallt.
… öfter hilfst, als du eigentlich Kapazität hast – und danach erschöpft oder gereizt bist.
… Grenzen nur setzt, wenn es wirklich nicht mehr geht.
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Meret Steiger (mst), arbeitet seit 2016 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin für Living und Auto & Mobilität und berichtet über Wohnen, Einrichten und Architektur.
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