SRF muss Beitrag über Wemmse offline nehmen

- Wemmses Privatsphäre wurde im SRF-Beitrag verletzt, weil ihr Wohnort versehentlich erkennbar war.
- SRF hat den «10 vor 10»-Beitrag daraufhin entfernt, neu geschnitten und wieder veröffentlicht.
- Die Influencerin schützt bewusst ihren Nachnamen und Wohnort – sie hat mehrere Hunderttausend Follower in der Schweiz und Deutschland.
SRF musste einen «10 vor 10»-Beitrag über die Influencerin Wemmse «aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes» entfernen und neu schneiden, berichtet die «Aargauer Zeitung». Die 23-Jährige schützt ihre Privatsphäre und will weder, dass man ihren Nachnamen noch ihren Wohnort kennt. Trotzdem wurde dem Zeitungsbericht zufolge im ursprünglichen Beitrag der Reporter gezeigt, wie er durch das Quartier von Wemmse läuft, auch ihr Wohnhaus war von aussen zu sehen.
«In einem Beitrag war in einer Einstellung versehentlich der Wohnort der Influencerin Wemmse erkennbar, was nicht den im Vorfeld getroffenen Abmachungen entsprach», bestätigt SRF gegenüber der «Aargauer Zeitung». Der aktualisierte Beitrag, diesmal mit dem Schutz von Wemmses Persönlichkeit, ist inzwischen wieder online abrufbar.
Hunderttausende Follower
Emma alias Wemmse begeistert mit ihrem Content auf Social Media und in ihrem Podcast «Los emmal» mehrere Hunderttausend Fans. Sie findet mit ihren humorvollen Videos nicht nur bei den Schweizerinnen und Schweizern Anklang, sondern auch in Deutschland.
Emma hat in ihren Videos keinen Filter. Egal, ob sie sich über sich selbst lustig macht oder sich über ihre Mitmenschen aufregt – die Influencerin nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ihr Dialekt unterstreicht ihre unverblümte Art noch mehr. «Mit dem Schweizer Hochdeutsch ist man immer ein bisschen aggro», sagt sie selbst in einem Video. Sie studiert derzeit noch an der PH, um Primarlehrerin zu werden.
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Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
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