Todesfall löst Kündigungswelle und Ermittlungen in Klinik aus

- Nach Presley Gerbers Tod kündigen mindestens vier Angestellte, zahlreiche Bewohner verlassen die Unterkunft «Resolutions Living».
- Der Sohn von Cindy Crawford (60) und Rande Gerber (64) wurde einen Tag nach seiner Einweisung leblos aufgefunden.
- Die Behörde DHCS prüfte die Einrichtung und entlastete sie, der Betreiber Reza Nabavi äussert sich nicht.
Der Sohn von Cindy Crawford (60) und Rande Gerber (64) wurde nur einen Tag nach seiner Einweisung in der Einrichtung «Resolutions Living» leblos aufgefunden. Dort gab es nicht nur einen plötzlichen Schwund an Personal, nach Presleys Tod wurde auch gegen die Institution ermittelt. Es sollen mindestens vier Angestellte nach dem mutmasslichen Überdosisfall gekündigt haben, auch zahlreiche Bewohner sollen die Unterkunft nach der Tragödie verlassen haben.
Wie TMZ berichtete, sollen einige Angestellte Bewohner sogar aktiv dazu ermutigt haben, sich nach einer anderen Unterkunft umzusehen. Schon seit rund einem Jahr soll sich die Stimmung in der Einrichtung verschlechtert haben. «Resolutions Living» soll wiederholt Menschen aufgenommen haben, die eine deutlich intensivere Betreuung benötigt hätten. Ausschlaggebender Grund der Kündigungswelle sollte die mutmassliche Überdosis von Presley gewesen sein.
Ermittlungen gegen die Einrichtung
In der Einrichtung wäre so ein Vorfall nicht der erste seiner Art. Im Februar rückte die Polizei wegen einer anderen mutmasslichen Überdosis ein, die Bewohnerin konnte damals wiederbelebt werden. Nach Presleys Tod kam die Institution ins Visier der kalifornischen Gesundheitsbehörde «DHCS». Die Behörde teilte der Presse mit, sie habe eine Überprüfung der Einrichtung eingeleitet, «ausschliesslich um festzustellen, ob das Programm Leistungen erbringt, die eine staatliche Lizenz erfordern würden». Nun wurde die Wohneinrichtung von jeglichem Fehlverhalten entlastet. Der Betreiber Dr. Reza Nabavi reagierte bislang auf keine öffentlichen Anfragen.
In Kalifornien werden Wohneinrichtungen für abstinenzorientiertes Leben, sogenannte «sober living environments», nicht vom DHCS lizenziert.
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