Wichtiger Russen-Bomber stürzt bei Übungsflug ab

Nahe der Region Amur:Video zeigt Unfallstelle des abgestürzten Flugzeugs
Sechs Tote
Wichtiger Russen-Bomber stürzt bei Übungsflug ab
Beim Absturz eines Tu-95-Bombers in der russischen Region Amur starben am Dienstag sechs Menschen. Ein Besatzungsmitglied überlebte verletzt.
Publiziert: 29.09.2026 um 20:31 Uhr
Aktualisiert: 29.09.2026 um 21:32 Uhr
- Russischer Bomber Tu-95 stürzt in der Oblast Amur bei Trainingsflug ab
- Sechs Besatzungsmitglieder tot, ein Verletzter im Spital
- Maschine stürzte offenbar kurz nach Start ab, mögliche Treibstoffexplosion
Marian NadlerRedaktor News
Ein strategischer Bomber der russischen Luftwaffe vom Typ Tu-95 ist am Dienstag bei einem Übungsflug in der ostrussischen Region Amur abgestürzt. Das berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. «Ein Flugzeug vom Typ Tu-95 ist bei einem Trainingsflug in der Region Amur abgestürzt. Die Maschine stürzte in einem unbewohnten Gebiet ab. Nach ersten Berichten kamen sechs Besatzungsmitglieder ums Leben, ein weiteres wurde verletzt und in ein Spital gebracht», bestätigte das russische Verteidigungsministerium gegenüber der Nachrichtenagentur.
Laut Tass führte der Kampfjet einen Trainingsflug ohne Munition durch. Die russischen Luftstreitkräfte haben eine Untersuchung zu dem Unfall eröffnet und Ermittler zur Absturzstelle entsandt.
Tu-95 kann nukleare Sprengköpfe tragen
Der Telegram-Kanal «Mash» berichtete, dass das Militärflugzeug nur wenige Minuten nach dem Start abstürzte. Der Telegram-Kanal «Baza» meldete, dass es an Bord des Raketenträgers offenbar zu einer Treibstoffexplosion kam. Offiziell bestätigt ist das aber nicht.
Die zu Sowjetzeiten produzierte Tupolew Tu-95, Spitzname «Bär», bildet das Rückgrat der russischen strategischen Luftstreitkräfte. Die Maschine ist in der Lage Langstrecken-Marschflugkörper mit nuklearen oder konventionellen Sprengköpfen zu tragen. Die russische Armee verfügt über 25 bis 50 einsatzbereite Flugzeuge dieser Art.
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