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Tuesday, September 29, 2026

Dienstag: Bund schließt Risiko-Anbieter aus, Starship in der Erdumlaufbahn

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Die Kommunikation von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten steht in Deutschland vor einer technologischen Aufrüstung. Um die digitale Souveränität zu wahren, setzt der Bund auf offene Standards und schließt Risiko-Anbieter aus. Das trifft vor allem chinesische Unternehmen. Bei einem außergewöhnlichen Testflug hat es die Riesenrakete Starship des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX erstmals in eine Umlaufbahn der Erde geschafft. Und der US-Chipkonzern Nvidia kündigt ein rekordverdächtiges Aktienrückkaufprogramm an – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Um die Kommunikation wichtiger Behörden wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten in Deutschland fit für die Zukunft zu machen, soll technologisch aufgerüstet werden. Die digitale Souveränität stehe dabei an oberster Stelle, erklärte der neue Präsident der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), Christoph Hübner, in einem Interview. Anbieter aus bestimmten Risiko-Staaten wie China würden laut Hübner für aktive Netzelemente konsequent ausgeschlossen. Der Übergang in die Breitband-Ära bringt jedoch organisatorische und technische Herausforderungen mit sich. Digitalfunk: Bund schließt kritische Anbieter beim Umstieg auf Breitband aus

Eigentlich hatte das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk für den 14. Testflug seines Raketensystems Starship eine rund zehnstündige Mission geplant, bei der die Rakete in die Erdumlaufbahn einlenken und die Erde insgesamt etwa sechsmal umrunden sollte. Diese Pläne aber wurden jedoch kurzfristig geändert. Immerhin schaffte die Riesenrakete am Montag erstmals in eine Umlaufbahn der Erde. Im Rahmen der Mission wurden nach Angaben von SpaceX auch erstmals Starlink-Satelliten ausgesetzt. SpaceX: Riesenrakete Starship schafft es erstmals in Erdumlaufbahn

Die Techbranche investiert enorme Summen in den Ausbau der KI-Infrastruktur und hält so den Bedarf an KI-Beschleunigern von Cloud-Hyperscalern hoch. Für die vielerorts entstehenden neuen Rechenzentren müssen reichlich Beschleuniger, Prozessoren und Speicher eingekauft werden. Das kommt dem Weltmarktführer Nvidia zugute. Der US-amerikanische Chipkonzern verzeichnet Rekordgewinne – und startet nun ein rekordverdächtiges Aktienrückkaufprogramm. Dies wiederum könnte auf ein künftig langsameres Wachstum hindeuten. Nvidia: Rekord-Aktienrückkauf im Wert von 150 Milliarden US-Dollar

Der KI-Boom hat auch Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von RAM, SSDs und Festplatten – und Raspberry-Pi-Boards. Die gestiegenen Preise für Raspberry-Pi-Boards spiegeln sich in den Geschäftszahlen des Herstellers wider: Der Nettogewinn stieg im ersten Halbjahr 2026 um 217 Prozent; der Umsatz um 90 Prozent. Im gleichen Zeitraum sind die verkauften Stückzahlen aber nur um 17 Prozent gestiegen. Raspi-Chef Eben Upton verweist auf kluge Unternehmensentscheidungen in der jüngeren Vergangenheit und sagt für kommendes Jahr „ein rasantes Wachstum bei den Stückzahlen“ voraus. Raspberry-Pi-Hersteller profitiert massiv von Speicherkrise

Die digitale Plattformwirtschaft wächst auch in Deutschland rasch; viele Plattformbeschäftigte aber bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Ihre Situation ist oft durch niedrige Löhne, Befristungen, Informationsdefizite und eine extreme Abhängigkeit von den Steuerungsalgorithmen der Betreiber geprägt. Hinzu kommen zwischengeschaltete Subunternehmer und Scheinselbstständigkeit. Auf Initiative des Saarlandes, Niedersachsens und Bremens verlangt der Bundesrat ein entschiedenes Durchgreifen gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der digitalen Plattformwirtschaft. Im Zentrum steht ein gesetzliches Direktanstellungsgebot für Kurierfahrer. Die Initiative geht dabei über die Mindeststandards der EU-Richtlinie zur Plattformarbeit hinaus. Bundesrat fordert strengere Regeln und Direktanstellung für Lieferdienste

Auch noch wichtig:

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