Bewerbung für WM-Kader? Freihöfer mit zwei Karriere-Rekorden
Die Nominierung für die Handball-WM in Deutschland rückt näher. Tim Freihöfer betreibt derzeit beste Werbung in eigener Sache, um sich einen der begehrten Plätze im Team von Alfred Gislason zu sichern. Gegen Porto erreichte er erneut einen Karrierebestwert.

Tim Freihöfer übertraf nach seinen Karrierebestwert nach nur wenigen Tagen erneut. IMAGO/Maximilian Koch
Tim Freihöfer führte die Füchse Berlin beim 36:33 über den FC Porto mit 15 Treffern, darunter drei Tore vom Siebenmeterstrich, zu zwei signifikanten Zählern in der Gruppe A. Noch nie netzte der Linksaußen in einem Pflichtspiel auf Profi-Ebene häufiger. Bereits vier Tage zuvor hatte sich der Nationalspieler im Duell mit dem TBV Lemgo über eine neue persönliche Bundesliga-Bestmarke von 14 Toren freuen.
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Und der U21-Weltmeister von 2023 kann in dieser englischen Woche sogar noch nachlegen: am Sonntag kommt es in der Bundesliga zum Topspiel, dann spielen die Füchse Berlin im Spitzenspiel bei der SG Flensburg-Handewitt.
Noch kein Ticket von Gislason
Das Rennen um die Kaderplätze bei der Heim-WM ist auch auf Linksaußen noch offen. "Das ist der Nachteil, wenn du zehn Gute hast - manchmal wären drei Überragende einfacher", hatte Bundestrainer Alfred Gislason im Gespräch mit handball-world betont.
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"Du hast so viele gute Spieler, gerade auf Linksaußen in Deutschland", hatte auch Dyn-Experte Stefan Kretzschmar im Vodcast Harzblut erklärt. Der 53-Jährige findet nicht nur aufgrund der etablierten Konkurrenz mit Rune Dahmke, Tim Freihöfer oder dem zuletzt auch schon debütierenden Vincent Büchner, dass seine einstige Position "eine brutale Position" sei. Bundestrainer Alfred Gislason könne dort "blind" wählen.
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