PunchPHOTOS: Osimhen resumes training ahead of Kasimpasa clashBollywood HungamaKiara Advani and Sidharth Malhotra announce second pregnancy with adorable post: “Blessed once again”The Jerusalem PostExtremist Israeli settlers attack Palestinian home in West Bank, set vehicle on fire - reportESPN DeportesEspaña estira el mayor invicto de la historia: cuántos partidos lleva sin perderDaily MaverickDRAFT DODGING: Three years, 6,000 pages, no labels: Who’s stalling SA’s food warnings?ESPNMessi marks tearful Argentina farewell with goal: Wish I could play foreverInquirerProsecution seeks to show Dutertes hid P96M via unused manager’s checksThe South AfricanLionel Messi retires from international football in styleSky TG24Lewis Capaldi compie 30 anni, le sue canzoni più famose da Someone you Loved a Forget MeBusiness AMAI-aandelen stuwen S&P 500 en Nasdaq naar nieuwe recordhoogtesZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFRTP DesportoPortugal perde com Itália no Mundial feminino de hóquei
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, October 7, 2026

Nach Tod von Forscherin – Verdacht auf Lungenpest in Sibirien: Trump will Putin anrufen

Translate

Man habe um weitere Auskünfte gebeten, um die Ursache der schweren Lungenentzündung, den Erreger sowie Medienberichte über einen zweiten Mitarbeiter mit Lungenentzündung unbekannter Ursache zu klären, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X mit.

US-Präsident Donald Trump kündigte unterdessen an, dass er wegen des undurchsichtigen Krankheitsfalls der Laborantin mit Todesfolge mit Kremlchef Wladimir Putin telefonieren wolle.

Ich habe einen Termin für ein Telefonat.

Auf die Frage einer Reporterin, ob er mit Putin über den Fall gesprochen habe, sagte Trump in Washington: «Ich habe einen Termin für ein Telefonat.» Es werde sehr bald stattfinden. Das US-Aussenministerium hatte die russischen Behörden bereits zuvor aufgefordert, Informationen schnell und transparent mitzuteilen.

WHO bietet Unterstützung an

Die WHO bot Russland Hilfe bei der Aufklärung der Ursache an. Man stehe mit den russischen Gesundheitsbehörden in Kontakt und habe technische Unterstützung angeboten, teilte der WHO-Chef mit.

Eine 28 Jahre alte Wissenschaftlerin, die am Institut zur Bekämpfung von Pestkrankheiten arbeitete, ist am vergangenen Freitag im Kreiskrankenhaus der Stadt Schelechow bei Irkutsk in Sibirien gestorben. Nach Angaben der für Seuchenbekämpfung zuständigen russischen Behörde ist der Tod der Frau nicht auf einen Pesterreger zurückzuführen. Als Todesursache nannte sie eine «Lungenentzündung unbekannter Herkunft».

Ein zeitnaher, vollständiger und transparenter Informationsaustausch im Rahmen der internationalen Gesundheitsvorschriften sei unerlässlich, um widersprüchliche Berichte aufzuklären und eine genaue Einschätzung möglicher Risiken für die öffentliche Gesundheit zu ermöglichen.

Eine Person in einem blauen Anzug zeigt mit dem Finger in die Kamera, im Freien mit Bäumen im Hintergrund.
Legende: Will «sehr bald» mit Kreml-Chef Wladimir Putin telefonieren: US-Präsident Donald Trump. IMAGO/MediaPunch

Ersten Medienberichten zufolge könnte es sich um Lungenpest nach einer angeblich versehentlichen Freisetzung des Erregers im Labor handeln. Laut russischen Behörden seien bei den Kontaktpersonen keine hochgefährlichen Erreger nachgewiesen worden und die medizinische Beobachtung aller identifizierten Kontaktpersonen sei abgeschlossen, schrieb der WHO-Chef.

USA verfolgen Fall

Die US-Gesundheitsbehörde CDC teilte auf der Plattform X mit, dass sie Kenntnis habe von Berichten über einen Verdachtsfall einer Lungenpest in der Region Irkutsk, der zum Tod eines Menschen geführt hat, und die Entwicklungen aufmerksam verfolge. Die CDC machte deutlich, dass der Fall nicht bestätigt sei.

Lungenpest ist eine schwere Form der durch das Bakterium Yersinia pestis verursachten Pest. Sie kann entstehen, wenn sich die Infektion auf die Lunge ausbreitet. Die Erkrankung ist mit Antibiotika behandelbar, wenn die Therapie früh beginnt. Die Pest kommt laut Robert Koch-Institut (RKI) noch in Ländern Afrikas, Amerikas und Asiens vor, in Deutschland nicht.

Auch die US-Botschaft in Moskau schrieb auf ihrer Website, dass sie die Lage im Blick behalte. Die Möglichkeiten der US-Regierung, Amerikanerinnen und Amerikanern in Russland zu helfen, seien begrenzt – insbesondere ausserhalb Moskaus. Mitarbeiter der US-Regierung müssten wegen Gesundheits- und Sicherheitsbedenken möglicherweise mit zusätzlichen Einschränkungen für private und dienstliche Reisen in bestimmte Regionen rechnen, hiess es.

Das «Wall Street Journal» berichtete unter Berufung auf US-Regierungsbeamte, dass die USA Moskau gewarnt hätten, dass es internationalen Gesundheits­verpflichtungen zuwiderlaufe, wenn Einzelheiten zum Tod der Labormitarbeiterin nicht offengelegt würden. Moskau soll den USA demnach bislang nur wenige Informationen über den Vorfall zur Verfügung gestellt haben.

Spekulationen kursieren

Im Internet wird bereits über eine möglicherweise drohende Epidemie spekuliert. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Auch die weltweite Corona-Epidemie begann mit Berichten über eine rätselhafte Lungenkrankheit in der Stadt Wuhan in China. Der Verlauf von Ansteckungen ist bei Pesterregern aber anders als bei Covid-19.

Zudem haben russische oder sowjetische Behörden Katastrophen oft geleugnet oder heruntergespielt – so die Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986. Das Vertrauen in die offiziellen Mitteilungen ist gering.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.