The Jerusalem PostDemocrats party's Golan questions Shin Bet chief Zini's ability to safeguard Israeli electionsESPN DeportesPumas vuelve al triunfo y acaba invicto de Atlante vs grandesESPNConnelly breaks down a loaded Week 7: Notre Dame-BYU, Ohio State-Indiana and moreInquirerSenators want more for DepEd’s remedial class program AralStraits Times SportBoxing-Figueroa loses WBA featherweight title after missing weightCNN Türk17 EKİM İL İL HAVA DURUMU: Bugün hava nasıl olacak? İstanbul, Ankara, İzmir Meteorolojik durum! Meteoroloji'den peş peşe uyarılar!ZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFNew Straits TimesFigueroa loses WBA featherweight title after missing weightThe Sydney Morning HeraldBledisloe Cup LIVE updates: All Blacks go bang-bang against WallabiesSözcüTerör örgütü PKK elebaşları için ülke aranıyor!Malay MailZhang Linghe, free shipping and AI try-ons: Taobao goes all out for Malaysia’s 11.11 saleSoompiAhn Eun Jin And Lee Joo Ahn Go On Their First Real Date In “A Love Other Than Yours”
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, October 17, 2026

Thuner Meisterheld: «Ein Wechsel zum FC Basel war nie ein Thema»

Translate
  • Michael Heule wechselte nach dem Sensations-Meistertitel mit dem FC Thun zum deutschen Zweitligisten 1. FC Heidenheim.
  • Der 25-jährige Linksverteidiger dementiert Gerüchte über Verhandlungen mit dem FC Basel: «Basel war nie ein Thema für mich.»
  • Nati-Trainer Murat Yakin lobt Heule ausserordentlich und hat ihn auf der Pikettliste – ein Aufgebot bleibt für Heule ein Traum.

Noch vor weniger als anderthalb Jahren kickte Michael Heule bei Stade Lausanne-Ouchy in der Challenge League. Nun heisst die Realität für den 25-jährigen Ostschweizer 2. Bundesliga beim 1. FC Heidenheim, nachdem er in der letzten Saison einen gewichtigen Anteil am sensationellen Meistertitel des FC Thun hatte.

«Es brauchte nicht viel Zeit, um mich in Heidenheim einzuleben. Ich wurde gut aufgenommen», sagt Heule im exklusiven Interview mit 20 Minuten. Dass mit Hoffenheim-Leihgabe Alessandro Vogt noch ein zweiter Schweizer beim Bundesliga-Absteiger im Kader steht, komme ihm natürlich auch entgegen.

Schweizer Connection mit Ex-St. Galler Vogt

«Einen zu haben, der letzte Saison auch in der Schweizer Liga spielte, ist gut. Da hat man immer Diskussionsstoff», meint Heule über den Ex-St. Galler. Neckende Sprüche, weil er mit Thun letzte Saison vor dem FCSG in der Tabelle landete, gebe es aber keine. «Er hat ja mit St. Gallen auch den Cup gewonnen», hält der frühere Espen-Junior fest.

In Heidenheim auf Anhieb Stammspieler: Michael Heule.

In Heidenheim auf Anhieb Stammspieler: Michael Heule.IMAGO/Nordphoto

Nach vollbrachtem Meistermärchen mit Thun war es für Heule klar, die nächste Herausforderung in seiner Karriere anzugehen. «Ich wollte etwas Neues sehen und traute mir den Schritt ins Ausland zu», erzählt der oft unermüdlich scheinende Linksverteidiger.

Wechsel zum FC Basel war nie ein Thema

Nach den Gesprächen mit Heidenheims Trainer-Legende Frank Schmidt und dem Rest der sportlichen Führung des 1. FCH sei es für ihn ausser Frage gestanden, diesen Schritt machen zu wollen. «Es ist ein familiärer, gut geführter Verein. Das war für mich wichtig, weil ich von Thun komme – einem Verein, der auch familiär ist», betont Heule. «Das waren für mich die richtigen Werte, die der Verein vorlebt und die ich auch selber lebe.»

Mediengerüchte, wonach er im Sommer auch beim FC Basel ein Kandidat gewesen sein soll oder sogar Verhandlungen mit dem FCB geführt habe, dementiert Heule. «Nein, Basel war nie ein Thema für mich», so der Aussenläufer kurz und knapp.

Lustrinelli pushte ihn täglich ans Limit

Auf die Zeit im Berner Oberland blickt die Stütze der Thuner Meistermannschaft gerne zurück, auch wenn Heules letztes Pflichtspiel für den FCT mit einem denkwürdigen 0:7 in der Europa-League-Quali in Posen endete. «Da haben wir einfach alle zusammen einen rabenschwarzen Tag erlebt. Ich war aber mit dem Kopf nicht schon weg von Thun, sondern wollte bis zum Schluss immer das Beste für den Verein geben.»

Den märchenhaften Titelgewinn mit seinem Ex-Verein habe er noch immer nicht komplett realisiert, meint Heule. Die Zusammenarbeit mit Mauro Lustrinelli habe ihn täglich an seine Limiten gepusht und nach vorne gebracht. Die mehreren Feierlichkeiten in Thun seien «unglaubliche Erinnerungen» und würden für ihn unvergessen bleiben.

Der Traum von der Nationalmannschaft

In Heidenheim sofort zum Stammspieler avanciert, schaffte es der Ex-Thuner zuletzt auf die Pikettliste der Schweizer Nationalmannschaft. Bei der Pressekonferenz zur Kadernomination der vergangenen Nations League lobte ihn Murat Yakin ausserordentlich. «Von der Mentalität, vom Einsatz und von der Intensität her ist er einer der Besten», schwärmt der Nati-Trainer und meint, es wäre schon mal interessant, Heule im Kreise der Nati zu sehen.

Den Neo-Heidenheimer ehren solche Worte selbstredend, auch wenn er bislang noch keinen direkten Kontakt mit Yakin hatte. «Für mich ist es aber schon etwas Schönes, auf der Pikettliste zu stehen, und eine Wertschätzung meiner Leistungen», sagt Heule. «Natürlich wäre es für jeden Spieler ein Traum, für die Nati spielen zu können. Ich werde mein Bestes geben bei Heidenheim, aber schlussendlich ist es der Entscheid des Trainers. Ich bin da komplett gelassen.»

Was hältst du davon, dass Michael Heule nach dem Meistertitel mit Thun den Schritt nach Heidenheim gemacht hat?

Florian Gnägi

Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.