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Friday, September 11, 2026

Volleyball-EM in Rumänien – Schweizer wachen gegen Co-Gastgeber zu spät auf

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Spiel mit zwei Spielern am Netz, einer in einem roten Trikot mit Nummer 14, der andere in einem gemusterten Trikot.
Legende: Niederlage gegen Co-Gastgeber Die Schweiz muss sich Rumänien beugen. SRF
  • Die Schweiz verliert an der EM in Rumänien auch ihr zweiten Gruppenspiel.
  • In Cluj-Napoca resultiert gegen den Co-Gastgeber ein 1:3.
  • Am Sonntag um 16:00 Uhr treffen die Schweizer in der dritten Vorrundenpartie auf die Türkei.

Nach dem trotz der 0:3-Niederlage durchaus guten Auftritt am Donnerstag gegen Olympiasieger Frankreich setzte es am Freitag für die Schweizer einen herben Dämpfer ab. Das Team von Coach Juan Manuel Serramalera agierte in Cluj-Napoca gegen Rumänien zu lange unter seinen Verhältnissen und unterlag dem Co-Gastgeber folgerichtig mit 21:25, 23:25, 25:13, 20:25.

Gebrauchter Abend

Besonders der Start war der Schweiz überhaupt nicht geglückt. Rasch geriet die Swiss-Volley-Equipe im 1. Satz vorentscheidend mit 5:13 in Rücklage. Zwar starteten die Schweizer in der Folge noch eine Aufholjagd und kamen bis auf drei Punkte geran, der Satzverlust war aber nicht mehr zu verhindern.

Das gute Gefühl aus der Schlussphase des 1. Durchgangs konnte das Serramalera-Team nicht in den 2. Satz mitnehmen. Erneut zogen die Rumänen schon früh davon und kontrollierten das Skore mehr oder weniger souverän. Ähnlich wie im Startsatz kamen die Schweizer nochmals ran, doch der Co-Gastgeber machte das 2:0 dank eines 25:23 perfekt.

Aufbäumen kommt zu spät

Im 3. Durchgang sendete das Serramalera-Team ein Lebenszeichen und sicherte sich die ersten vier Punkte des Umgans. Auch, weil die Rumänen nachliessen, entschied die Schweiz den 3. Satz deutlich für sich. Die grosse Wende indes blieb aus. Im lange ausgeglichenen 4. Umgang gingen die letzten vier Punkte allesamt an Rumänien – und damit auch der Sieg.

So geht's weiter

Damit verpasste die Schweiz im zweiten Gruppenspiel die erhofften ersten Punktgewinne. Um sich für die Achtelfinals zu qualifizieren, ist in der Sechsergruppe ein Top-4-Platz nötig.

Die nächste Gelegenheit, das Punktekonto zu eröffnen, bietet sich den Schweizer am Sonntag gegen die Türkei. Die Türken sind im Vergleich mit Rumänien allerdings stärker einzuschätzen.

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