– Esther Friedli verzichtet

- Die St. Galler SVP-Ständerätin Esther Friedli will nicht Bundesrätin werden. Das hat sie in einem Interview mit dem Portal Toggenburg 24 bekannt gegeben und gegenüber SRF bestätigt.
- Stattdessen wolle sie sich weiterhin auf ihr Amt als Ständerätin konzentrieren. Die 49-Jährige galt als eine der Favoritinnen für das Bundesratsamt aus der Deutschschweiz.
- Es ehre sie, dass man sie als Kandidatin in Betracht ziehe. «Doch ich kann mir nicht vorstellen, die Arbeit als Ständerätin bereits nach dreieinhalb Jahren wieder abzugeben», so Friedli im Interview.
Der 49-jährigen Friedli wurden zuvor grosse Chancen im Rennen um das Amt des abtretenden SVP-Bundesrats Guy Parmelin eingeräumt.
Allerdings stellte sich im Falle der Toggenburgerin die Frage einer Überrepräsentation des Kantons St. Gallen in der Landesregierung. Denn mit Karin Keller-Sutter (FDP) stellt der Kanton bereits eine Bundesrätin.
Das sind die möglichen Kandidatinnen und Kandidaten, die aktuell für die Nachfolge von Guy Parmelin gehandelt werden:
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Bild 1 von 5. Natalie Rickli. Natalie Rickli, Zürcher Regierungsrätin und ehemalige Nationalrätin. Sie gilt seit Jahren als bundesratsfähig und verfügt über Exekutiverfahrung. Mit ihr würde die SVP eine starke Frau ins Rennen schicken. Bildquelle: KEYSTONE/Ennio Leanza.
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Bild 2 von 5. Thomas Aeschi. Thomas Aeschi, Zuger Nationalrat und SVP‑Fraktionspräsident. Er gehört seit Jahren zu den aussichtsreichsten Kandidaten, auch wenn seine Chancen durch die Wahl des ebenfalls aus Zug stammenden Martin Pfister gesunken sein dürften. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Schneider.
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Bild 3 von 5. Pascal Schmid. Pascal Schmid, Thurgauer Nationalrat. Asylspezialist der SVP. Er wird in Teilen der Partei inzwischen als eine Art «Kronprinz» gehandelt und taucht in neueren Spekulationen zunehmend auf. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.
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Bild 4 von 5. Céline Amaudruz. Céline Amaudruz, SVP‑Nationalrätin Genf und Mitglied im Parteivorstand: Die bekannteste SVP-Exponentin der Westschweiz gilt als chancenreichste Kandidatin aus der Romandie. In den anderen Parteien wird sie aber als Hardlinerin wahrgenommen. Bildquelle: KEYSTONE/Urs Flueeler.
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Bild 5 von 5. Franz Grüter. Franz Grüter, SVP-Nationalrat und Unternehmer. Mitglied im SVP‑Parteivorstand. Grüter vertritt die SVP-Parteilinie, wird in den anderen Parteien aber als umgänglich wahrgenommen mit staatsmännischem Auftritt. Bildquelle: KEYSTONE/Georgios Kefalas.
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Diese Politikerinnen und Politiker galten als mögliche Kandidierende, haben inzwischen jedoch erklärt, nicht antreten zu wollen:
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Bild 1 von 3. Esther Friedli. Esther Friedli, St. Galler Ständerätin. Seit ihrer Wahl in den Ständerat wird sie regelmässig als Bundesratskandidatin gehandelt. Sie steht aber dieses Mal als Kandidatin nicht zur Verfügung, wie sie am 9. Oktober dem Portal Toggenburg 24 bekannt gab. Bildquelle: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller.
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Bild 2 von 3. Magdalena Martullo-Blocher. Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin Graubünden, wird selten als ernsthafte Nachfolgerin genannt. In einer Vereinigten Bundesversammlung müsste sie Stimmen weit über die SVP hinaus gewinnen. Viele Parlamentarier von Mitte, SP, Grünen und GLP würden ihre Wahl wohl ablehnen. In der «Arena» hat sie zudem gesagt, sie werde nicht kandidieren. Bildquelle: KEYSTONE/Andreas Becker.
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Bild 3 von 3. Marcel Dettling. Marcel Dettling, seit 2024 SVP‑Parteipräsident. Seine Stärken liegen vor allem innerhalb der SVP, seine Schwächen eher bei der Wählbarkeit im Parlament. Er sagte allerdings bereits zur «Aargauer Zeitung», dass er nicht für Parmelins Nachfolge kandidieren und sich stattdessen auf die Führung seiner Partei fokussieren will. Bildquelle: KEYSTONE/Urs Flueeler.
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