WM-Zeitfahren in Montreal – 4. Streich von Seriensieger Evenepoel – Küng auf Rang 7

- Der Sieger des Zeitfahrens bei der Rad-WM in Montreal heisst Remco Evenepoel.
- Der Belgier deklassiert die Konkurrenz und jubelt zum 4. Mal in Serie.
- Stefan Küng beendet das Rennen auf dem 7. Rang.
- Bei den Frauen verteidigt Marlen Reusser ihren Titel aus dem Vorjahr.
Remco Evenepoel bleibt der König des Zeitfahrens. Der Belgier degradierte bei der Rad-WM in Montreal sämtliche Konkurrenten zu Statisten und gewann hoch überlegen die Goldmedaille. Nach 39,2 km in der kanadischen Ostküstenmetropole lag der 26-Jährige im Ziel 57,31 Sekunden vor dem Italiener Filippo Ganna, der sich Silber sicherte. Bronze ging an Paul Seixas aus Frankreich.
Für Evenepoel ist es nach 2023, 2024 und 2025 der 4. WM-Titel im Zeitfahren in Folge. Damit schaffte der Belgier Historisches. 4 Triumphe in Serie waren zuvor noch keinem anderen Zeitfahrer gelungen. Den Hattrick schafften Michael Rogers (AUS; von 2003-2005) und Tony Martin (GER; 2011-2013). Mit 4 WM-Titeln zog Evenepoel zudem mit Martin und Fabian Cancellara gleich.
Von Beginn an vorne
Anders als zuvor Marlen Reusser bei den Frauen lag Evenepoel bereits bei der 1. Zwischenzeit in Front. Bei Rennhälfte hatte der Goldfavorit die Gegner bereits um über eine halbe Minute und damit vorentscheidend distanziert. Auf den letzten Kilometern und mit dem Sieg vor Augen ging Evenepoel minimal vom Gas, kam aber dennoch auf einen Schnitt von 52,4 km/h.
Küng auf Rang 7, Bissegger weit zurück
Stefan Küng zeigte ein konstantes Rennen, konnte aber nicht in den Medaillenkampf eingreifen. Der Thurgauer lag bei allen Zwischenzeiten auf Positionen zwischen Rang 7 und 9 und wurde am Ende mit 1:44,44 Minuten Rückstand Siebter. Stefan Bissegger, der zweite Schweizer Starter, büsste knapp 3 Minuten auf Evenepoel ein und belegte den 28. Platz.
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