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Thursday, September 24, 2026

Innenverteidiger im Nati-Kreis – Bajrami – dereinst eine Alternative für Elvedi oder Akanji?

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Als Adrian Bajrami am 13. Oktober 2025 im WM-Qualispiel in Slowenien von Murat Yakin in der 77. Minute für Ricardo Rodriguez eingewechselt wurde, war das gleich doppelt speziell. Einerseits wird Rodriguez in der Nati kaum einmal ausgewechselt, andererseits ersetzte ihn ein Debütant.

Einen Hintergedanken dürfte Yakin gehabt haben. Denn Bajrami war umworben und dies gleich von mehreren Seiten. Der Schweizer mit Wurzeln im Balkan erhielt Einladungen vom nordmazedonischen und vom kosovarischen Verband. Er spielte in den Nachwuchsauswahlen Albaniens und wurde dort sogar in der A-Nationalmannschaft dreimal in einem Freundschaftsspiel eingesetzt.

Mit der Einwechslung für Rodriguez endeten im letzten Herbst die Avancen anderer Nationen. Nun ist Bajrami zum 3. Mal im Kreis der A-Nati dabei und sagt: «Ich bin mega stolz, dass ich dabei sein darf. Ich freue mich auf die anstehenden Spiele und hoffe, dass wir unsere Ziele erreichen.»

Nach einem Jahr in Luzern zurück in Portugal

Nach einer Saison beim FC Luzern wechselte Bajrami im Sommer nach Portugal zu Braga. Für den 24-Jährigen war es eine Rückkehr. Zwischen 2018 und 2025 lief der Schweizer für Benfica Lissabon auf – zuerst im Nachwuchs, dann in der 2. Mannschaft und einmal auch im Fanionteam. «Ich kenne das Land, die Sprache und die Leute in der Umgebung», so Bajrami, der fliessend Portugiesisch spricht.

Live-Hinweis

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Die Nations-League-Partie zwischen Nordmazedonien und der Schweiz zeigen wir Ihnen am Samstagabend um 20:45 Uhr live. Ab 20:10 Uhr stimmen wir Sie auf SRF zwei und in der Sport App auf das Spiel ein.

Bei Braga spielt Bajrami unter dem Spanier Carlos Vicens. «Wir spielen einen sehr schönen Fussball, haben einen klaren, strukturellen Ablauf. Die Intensität ist hoch, das gefällt mir», erzählt Bajrami. In der Conference-League-Quali war der ehemalige YB-Junior in der Innenverteidigung gesetzt, zuletzt spielte er am Wochenende auch in der Meisterschaft durch.

Eine Alternative für Elvedi oder Akanji?

In der Innenverteidigung ist die Konkurrenz in der Nati mit Manuel Akanji (31) und Nico Elvedi (29) riesig. Bajrami sagt: «Wenn ich sehe, welche Spieler links und rechts von mir sein könnten, welche Qualität diese haben, dann liegt mir das. Ich freue mich, dass ich das täglich im Training und auch in den Spielen ausnutzen darf.»

Der Nations-League-Auftakt auswärts gegen Nordmazedonien ist für Bajrami aufgrund seiner Wurzeln doppelt speziell. «Ich habe Familie dort, es wird viel familiären Besuch geben. Es ist ein grosses Thema bei uns – vor allem, wenn ich sehe, wie viele einen Flug von Zürich nach Skopje gebucht haben.»

Ob die Verwandtschaft im Stadion Bajrami auch aktiv im Einsatz sehen wird, entscheidet sich am Samstagabend.

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