InquirerDA speeds up construction of major Clark food hubThe Jerusalem PostIDF Unit 8200 Alumni Association uses network to drive Israeli innovation, start-upsESPN DeportesCruz Azul aprovecha un error de la zaga rival para contestar el gol de RiveroPunchOsun poll: 295 suspects arrested – Policeוואלהמפקד סנטקום: לנושאת המטוסים לינקולן יש את מספר מקרי בריאות הנפש הנמוך ביותרDaily MaverickMore than 180,000 without power in Hawaii, 100 homes damaged as Lala weakens to tropical storm한겨레디스크 수술 뒤 다리 마비·배변장애 후유증…대법 “의료진 과실, 배상해야”SözcüDünyanın en büyük ülkeleri belli oldu: İşte Türkiye'nin listedeki yeriCNN TürkSalih Özcan: Orkun ile maçlarda aynı düşünüyoruzInquirer EntertainmentHayden Panettiere, known for ‘Scream’ and ‘Heroes,’ dies at 36UOLNovo terremoto de magnitude 5,7 atinge Indonésia após tremor deixar mortosNTV1999 depreminde kaybolan kardeşini arıyor
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, August 17, 2026

Giftspritzen verabreicht: USA vollstrecken drei Todesurteile an einem Tag

Translate

Giftspritzen verabreichtUSA vollstrecken drei Todesurteile an einem Tag

14.08.2026, 07:35 Uhr

00:00

03:47

In den USA ist die Todesstrafe laut dem Death Penalty Information Center in mehr als zwei Dutzend Bundesstaaten zugelassen - wird aber in mehreren nicht mehr vollstreckt. Nun werden in Oklahoma, Tennessee und Alabama an einem Tag drei Männer hingerichtet.

In den USA sind an einem einzigen Tag drei verurteilte Straftäter hingerichtet worden. Die Todesstrafen wurden per Giftspritze in den Bundesstaaten Oklahoma, Tennessee und Alabama am Donnerstag vollstreckt. Diese Männer wurden hingerichtet:

Der Fall Carlos C. in Oklahoma

Carlos C. wurde für den Mord an seiner Lebensgefährtin zum Tode verurteilt. Nach Darstellung des Staatsanwaltes hatte der heute 70-Jährige 2003 die zweifache Mutter monatelang verfolgt und missbraucht, bevor er ihr im gemeinsamen Zuhause zweimal ins Gesicht schoss. Örtlichen Medien zufolge starb er am Vormittag (Ortszeit) in einer Strafanstalt, nachdem ihm eine Giftspritze verabreicht worden war.

Der Fall Anthony H. in Tennessee

Die Strafvollzugsbehörde des Bundesstaates Tennessee in Nashville gab bekannt, dass Anthony H. um 10.43 Uhr (Ortszeit) an den Folgen einer Giftspritze starb. Seine letzten Worte waren demnach: "Grüßt meinen Sohn von mir." Noch kurz vor der Vollstreckung hatte sich die Verteidigung von H. an den Obersten Gerichtshof der USA gewandt - erfolglos. Die Strafanstalt zitierte den Sohn der Frau, die er getötet hatte. Demnach hatte der Straftäter die Frau vor 41 Jahren angegriffen, sie gefoltert und 13 Mal auf sie eingestochen.

Der Fall Jeremy W. in Alabama

Der heute 42 Jahre alte Jeremy W. wurde Medienberichten zufolge wegen Kindesentführung, Vergewaltigung und Mordes eines fünfjährigen Mädchens zum Tode verurteilt. Das Verschwinden des Kindes hatte demnach eine großangelegte Suchaktion ausgelöst. W. starb am Donnerstagabend (Ortszeit) infolge einer Giftspritze, wie örtliche Medien berichteten.

Die Todesstrafe in den USA

Die Todesstrafe ist in den USA nach Angaben der gemeinnützigen Organisation Death Penalty Information Center in mehr als zwei Dutzend der 50 Bundesstaaten zugelassen, allerdings wird sie in mehreren de facto nicht mehr vollstreckt. 2025 wurden demnach landesweit 47 Straftäter hingerichtet.

Außer der Giftspritze werden Hinrichtungen in den Vereinigten Staaten unter anderem durch den elektrischen Stuhl oder - seltener - auch per Erschießungskommando vollstreckt. Laut Death Penalty Information Center sind im laufenden Jahr noch mindestens neun weitere Exekutionen geplant. Die nächste ist bereits kommenden Dienstag angesetzt.

Laut einer jüngst erschienenen repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts Pew Research Center befürworten zwei Drittel der Erwachsenen in den USA (66 Prozent) die Todesstrafe für Menschen, die wegen Mordes verurteilt wurden. Eine Mehrheit (59 Prozent) ist zugleich der Ansicht, dass die Todesstrafe keine abschreckende Wirkung auf schwere Straftaten habe.

View the original on n-tv

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.