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Friday, October 23, 2026

National League am Freitag – Bern fertigt den HCD ab – Zug mit geglückter Rückkehr nach Hause

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Eishockeyspieler in gelben Trikots jubeln auf dem Eis.
Legende: Dieses Bild gab es in Davos am Freitagabend 4 Mal Ein bedienter Sandro Aeschlimann schaut den Bernern beim Jubeln zu. Freshfocus/Michael Zanghellini
  • In der National League kann der HC Davos den Schwung vom Auswärtssieg beim ZSC nicht mitnehmen und verliert gegen Bern deutlich mit 1:4.
  • Die Zuger Fans haben nach der Heimpremiere in der neuen Bar auf etwas anzustossen: einen 4:1-Heimsieg über Lausanne.
  • Der ZSC findet zum Siegen zurück, muss in der Schlussphase gegen Langnau aber noch zittern.
  • In Rapperswil, Freiburg und Lugano fallen die Tore wie reife Früchte.

Davos – Bern 1:4

Bitterer Abend für den HC Davos im eigenen Stadion. Gleich mit 1:4 verloren die Bündner das Duell mit dem SC Bern. Es dauerte jedoch bis zur 31. Minute, bis Waltteri Merelä die Gäste aus der Bundesstadt im Powerplay in Führung schoss. 6 Minuten später erhöhte Joel Grossniklaus zum 2:0. In der 47. Minute sorgten dann Alain Graf und Nils Rhyn für klare Verhältnisse. Brendan Lemieux verhindert kurz vor Schluss (56.) den Shutout für den starken Bern-Goalie Connor Hughes.

Zug – Lausanne 4:1

8 Spiele absolvierten die Zuger bisher in dieser Saison – allesamt auswärts. Bei der Heimpremiere dauerte es lediglich 57 Sekunden, ehe Vinzenz Rohrer die OYM Hall erstmals zum Brodeln brachte. Der Lausanner Ausgleich aus der 8. Minute hatte bis zur 35. Minute Bestand, als die Zuger dank eines Doppelschlags von Sven Senteler und Rico Gredig auf die Siegesstrasse einbogen. Rohrers Empty Netter zum persönlichen Doppelpack war das i-Tüpfelchen auf einen gelungenen Abend zurück im heimischen Stadion aus Zuger Sicht.

ZSC – SCL Tigers 3:2

Als Denis Malgin in der 45. Minute das 3:0 für den ZSC erzielte, schien die Messe gelesen. Aber die SCL Tigers steckten nicht auf und zeigten, weshalb sie im Moment so weit oben stehen in der Tabelle. Sie dominierten den Leader in der Folge und verkürzten erst durch Joel Salzgeber (49.) auf 1:3. In der 58. Minute lancierte Ex-ZSCler Jerome Bachofner die Schlussphase so richtig. Die Lions kamen aber mit dem Schrecken davon und zitterten sich zu den nächsten 3 Punkten.

Rapperswil-Jona Lakers – Ambri-Piotta 6:3

Diese Partie ist ein weiteres Beispiel dafür, dass in der National League jeder jeden schlagen kann: Schlusslicht Rapperswil-Jona kam gegen den 2., Ambri-Piotta, zu einem letztlich deutlichen 6:3-Heimsieg. Schon nach 15 Minuten stand es 2:2, danach stellten die Rosenstädter dank ihres Powerplays die Weichen auf Sieg: Tyler Moy (28.), Viktor Rask (49.) und Gian-Marco Wetter (56.) trafen allesamt in Überzahl. Nico Dünner erzielte kurz darauf noch das 6:3 ins leere Tor.

Gottéron – Biel 6:3

Gleich 9 Tore fielen zwischen Freiburg und Biel im letzten Drittel, nachdem in den ersten 40 Minuten auf beiden Seiten offensiv nicht viel gelingen wollte. Das Heimteam kam wie die Feuerwehr aus der 2. Pause. Patrick Nehmet (42.), Sandro Schmid (45., PP), Anthony Richard (46.) und Jacob De la Rose (49., PP) trafen innerhalb von 7 Minuten. Marcus Sylvegard (43., PP) konnte für die Bieler zwischenzeitlich ausgleichen. Nachdem Benoît Jecker (54.) zum 5:1 erhöht hatte, zeigte Biel mit Toren von Jonah Neuenschwander (55.) und Toni Rajala (56.) Moral. Mit seinem 2. Tor entschied Jecker (58.) die Partie aber kurz vor Schluss endgültig.

Lugano – Kloten 2:5

Wer in der Resega nicht rechtzeitig auf seinem Platz war, verpasste gleich 3 Tore zwischen Lugano und Kloten. Nach 1:23 Minuten führten die Flughafenstädter bereits mit 2:1: Liga-Toptorschütze Petteri Puhakka nach 21 Sekunden und Dario Meyer hatten für Kloten getroffen, Ole Lycksells für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt. Noch vor der 1. Pause war es erneut Puhakka (13., PP), der mit seinem 12. Saisontor das 3:1 erzielte. Im 2. Abschnitt konnte dann auch Meyer (25.) ein 2. Mal, zum 4:1, einnetzen. Nach Luganos Reaktion durch Rasmus Kupari (31.) war Max Lindroth mit dem 5:2 für die Vorentscheidung besorgt.

Die weitere Partie

  • Ajoie – Genf-Servette 5:0: Die Jurassier reagierten zum 6. Mal in Serie wunschgemäss auf ein verlorenes Spiel und schlugen Genf-Servette deutlich mit 5:0.

Floran Douay kehrt zu seinem Ausbildungsverein Genf-Servette zurück. Wie die Genfer mitteilten, unterschrieb der 31-jährige Stürmer einen vorerst bis 6. Dezember befristeten Vertrag. Lausanne hatte Douay nach elf Spielen der laufenden Saison nicht mehr weiterbeschäftigt. Nun kehrt er zu dem Verein zurück, für den er von 2014 bis 2020 insgesamt 210 Partien bestritt.

National League

Radio-Konferenz auf srf.ch/sport, 23.10.2026, 19:45 Uhr ;  dom/laj

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