Minutenlang behandelt: Ex-Nati-Goalie mit üblem Kopf-Crash

Darum gehts
- Ex-Nati-Goalie Roman Bürki ist im Final des US Open Cups nach einem Zusammenprall ins Spital gebracht worden.
- Der Torhüter von St. Louis City kollidierte in der 70. Minute mit Columbus-Stürmer Anass Zaroury und erhielt dessen Knie an den Kopf.
- Laut Club war der 35-Jährige bei Bewusstsein und spürte alle Extremitäten. St. Louis gewann im Elfmeterschiessen.
Der Ex-Nati-Goalie Roman Bürki ist nach einem Zusammenprall im Final des US Open Cups zwischen Columbus Crew und St. Louis City ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Schweizer in Diensten von St. Louis kollidierte in der 70. Minute mit Crew-Stürmer Anass Zaroury und bekam dabei dessen Knie an den Kopf.
Bürki wurde minutenlang behandelt, anschliessend auf einer Trage vom Spielfeld und ins Spital gebracht. Immerhin: Er winkte dabei den Zuschauenden zu. Sein Club bestätigte zudem, dass der 35-Jährige bei Bewusstsein war und Gefühl in allen Extremitäten hatte.
Bürki-Vertreter wird zum Helden im Elfmeterschiessen
Das Spiel endete mit einem Sieg von St. Louis im Elfmeterschiessen, wo Bürkis Stellvertreter Ben Lundt den ersten Versuch von Columbus parierte. Der US Open Cup ist das US-amerikanische Pendant zum DFB-Pokal. Für St. Louis ist es der erste grosse Titel in der noch jungen Vereinsgeschichte. Der Club war erst 2019 gegründet worden und nimmt seit 2023 am Spielbetrieb der Profiliga MLS teil.
Bürki war 2014 von den Grasshoppers Zürich zum SC Freiburg gewechselt, ein Jahr später folgte der Transfer zu Borussia Dortmund. Dem BVB blieb er sieben Jahre treu und gewann mit dem Verein zweimal den DFB-Pokal. 2022 wechselte er nach St. Louis, gleich in seiner ersten Saison wurde er zum besten Torhüter der MLS gewählt.
Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredaktor und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
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