Falsche Route: Bergsteiger sitzt auf 3000 Metern fest

- Ein Bergsteiger geriet am Samstag an der Südflanke des Pizzo Rotondo auf rund 3000 Metern in eine Notlage.
- Beim Abstieg verlor er die Orientierung, landete auf einer falschen Route und kam an einer Felswand nicht mehr weiter.
- Die Rega-6-Crew aus Locarno barg ihn unverletzt mit einer speziell verlängerten Rettungswinde.
Sechzig Meter ging es unter ihm in die Tiefe, zurück konnte er ebenfalls nicht mehr: Ein Bergsteiger ist am Samstag an der Südflanke des Pizzo Rotondo in eine Notlage geraten, wie die Rega auf Facebook schreibt. Weil er sich auf rund 3000 Metern Höhe nicht mehr selbst aus dem schwierigen Gelände befreien konnte, alarmierte er die Rettungskräfte.
Bergsteiger verlor die Orientierung
Der Mann war am Morgen alleine von All’Acqua aufgebrochen und hatte den Gipfel an der Grenze zwischen dem Tessin und dem Wallis erreicht. Beim anschliessenden Abstieg verlor er jedoch die Orientierung und geriet auf eine falsche Route. Schliesslich kam er an einer Felswand nicht mehr weiter.
Für die Rettung rückte die Rega-6-Crew aus Locarno zusammen mit einem Helikopterretter der Schweizerischen Alpenrettung aus. Zunächst verschaffte sich die Besatzung aus der Luft einen Überblick über die Situation. Anschliessend wurde der Retter in der Nähe des Bergsteigers abgesetzt. Gemeinsam gelangten die beiden zu einer kleinen Nische in der Felswand, von der aus die Bergung möglich war.
Spezielle Vorsichtsmassnahme nötig
Das steile Gelände machte allerdings eine besondere Sicherung notwendig. An der Rettungswinde wurde deshalb eine spezielle Verlängerung angebracht. So sollte verhindert werden, dass das Stahlseil während der Aktion an der Felswand anschlägt.
Schliesslich konnten sowohl der Bergsteiger als auch sein Retter mit der Winde aufgenommen werden. Der Mann blieb unverletzt und wurde sicher ins Tal gebracht.
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Jasmin Steiger (jst) arbeitet seit 2026 für 20 Minuten. Sie arbeitet am Newsdesk und schreibt über verschiedenste Themen.
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