Nach Panne: Revolut entschuldigt sich bei Kunden
Am Dienstagvormittag hatten Kundinnen und Kunden der Neobank Revolut stundenlang keinen Zugriff auf ihre Konten, auch der Support war nicht erreichbar. Mittlerweile hat sich der Service wieder normalisiert und Revolut sendet Mails aus, in denen das Unternehmen um Entschuldigung bittet und abermals versichert, dass Geld und Daten sicher seien und während der gesamten Störung geschützt gewesen seien.
Manche Transaktionen dauern noch
Revolut ergänzt, dass das Problem noch am selben Tag behoben worden sei und der Dienst wieder wie gewohnt funktioniere. Das Unternehmen weist darauf hin, dass Kartentransaktionen, die Kundinnen und Kunden während der Störung durchgeführt haben, inklusive Kartenerstattungen, womöglich noch nicht auf dem Kontostand zu sehen seien. Es könne ein paar Tage dauern, bis sämtliche Kontobewegungen aktualisiert seien. „Wir arbeiten daran, diese Transaktionen so schnell wie möglich zu verarbeiten“, so Revolut.
Schließlich entschuldigt die Bank sich „für etwaige Unannehmlichkeiten, die dieser Vorfall verursacht haben könnte“. Revolut lege in Fällen wie diesen den „vollen Fokus auf die Verbesserung der Nutzererfahrung“.
Google-Cloud-Ausfall
Die Ursache des Ausfalls lag allerdings nicht direkt bei Revolut, da der Fehler nicht bei der Bank lag, sondern bei der Google Cloud, die Revolut teilweise für seine Infrastruktur nutzt.
Laut Revolut-Status-Dashboard laufen alle Systeme wieder – am Dienstag waren viele gestört.
(Bild: Revolut)
Laut Google fielen am Dienstag mehrere Dienste der Cloud-Region „europe-west2“ in London offenbar aufgrund eines Problems mit der Stromversorgung aus. Betroffen war vor allem die Zone „europe-west2-b“, eine von drei lokalen Verfügbarkeitszonen der Region. Google will nach Abschluss der internen Untersuchung eine Analyse des Vorfalls veröffentlichen. Die Ausfälle trafen nicht nur Revolut, sondern auch Unternehmen wie Lloyds Bank, die Großbank HSBC, Royal Mail, Rightmove, DPD und British Telecom (BT). Auch bei den Banken Barclays, NatWest und Nationwide meldeten Nutzer auf Downdetector Störungen.
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