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Tuesday, October 13, 2026

„Squadron 42“: Einzelspieler-Ableger von „Star Citizen“ hat eine Steam-Seite

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Der Einzelspieler-Ableger „Squadron 42“ von „Star Citizen“ hat jetzt eine eigene Seite auf Steam: Spieler können das Weltraumspiel von Cloud Imperium Games (CIG) dort auf die Wunschliste setzen, auf den Markt kommen soll es nach aktuellem Stand dann im zweiten Quartal 2027.

Die Steam-Seite von „Squadron 42“ nennt bislang nur Mindestanforderungen: Windows 11, einen Quad-Core-Prozessor ab Intels Core i7 (Sandy Bridge) oder AMDs Bulldozer-Generation, 16 GByte RAM, eine Grafikkarte mit 8 GByte VRAM und 150 GByte freien Speicherplatz. Das sind, abseits des hohen Speicherbedarfs für ein Singleplayer-Spiel, kaum bemerkenswerte Spezifikationen. Empfohlene Anforderungen fehlen ebenso wie ein Preis. Zum Spielen ist ein Konto bei Roberts Space Industries nötig, das sich mit Steam verknüpfen lässt. Die Sprachausgabe gibt es nur auf Englisch, Bildschirmtexte und Untertitel auch auf Deutsch.

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Der „Star Citizen“-Ableger „Squadron 42“ sollte eigentlich noch 2026 erscheinen. Ende August hat CIG-Chef Chris Roberts das Spiel allerdings in einem Brief an die Community auf 2027 verschoben – unter anderem, um dem Release von „Grand Theft Auto 6“ aus dem Weg zu gehen. Zudem seien immer wieder Entwickler von „Squadron 42“ abgezogen worden, um Patches für „Star Citizen“ fertigzustellen.

Es war nicht die erste Verschiebung: Ursprünglich sollte „Squadron 42“ schon 2016 erscheinen. Seit 2023 gilt das Spiel laut CIG als „feature complete“, seitdem soll das Team vor allem an Fehlerbehebung und Optimierung arbeiten.

„Squadron 42“ ist ohnehin nur ein Appetizer für das eigentliche Hauptspiel, das in einem weitgehend dysfunktionalen Zustand bleibt. Wie arg es um „Star Citizen“ steht, zeigte Anfang August ein Livestream der Entwickler: In der Sendung „Star Citizen Live“ vom 5. August wollten vier CIG-Mitarbeiter die mehrfach verschobene Koop-Mission „Siege of Orison“ vorführen. Weil die Version auf dem öffentlichen Testserver mit Problemen kämpfte, spielten sie auf einem internen Build. Sie wollten zeigen, wie die Mission eigentlich funktionieren soll. Doch das gelang nicht.

Waffen ließen sich nicht wechseln, Gegenstände verschwanden aus dem Inventar, dazu kamen Desyncs und schwache Performance. Nach rund anderthalb Stunden wurde die komplette Gruppe ausgelöscht, wie Kotaku beschreibt. Anstelle eines neuen Versuchs ließ Content Director Jared Huckaby barsch die Sendung beenden.

Mittlerweile hat CIG für „Star Citizen“ und „Squadron 42“ über eine Milliarde US-Dollar per Crowdfunding eingesammelt. „Star Citizen“ ist seit 2012 in Entwicklung und bislang nur im Early Access spielbar. Einen Termin für die fertige Version 1.0 gibt es weiterhin nicht.

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