InquirerIligan City holds Alimyon Flower Festival in time for UndasPunch2027: Obasa backs Hamzat for Lagos governorESPN DeportesMan United tuvo la oportunidad más clara, pero no se rompió el empateBollywood HungamaT-Series acquires 50-Year exclusive global music rights for Shah Rukh Khan starrer King through Zee MusicESPN⚾ Sights and sounds from Brewers' championship paradeThe Jerusalem PostAncient Egyptian official's tomb rediscovered in Saqqara with an untouched mummySky TG24Percy Jackson e gli Dei dell'Olimpo, la stagione 3 presentata a Lucca Comics & Games 2026ZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioAntara NewsIndonesia seeks Chinese market access for personalized productsХабрНе начинайте реверс-инжиниринг с CAD. Как я восстанавливал чертежи роторов винтового компрессораBBC عربيخامنئي يأمر الجيش الإيراني "برد فوري وفاعل بدون أي قيود جغرافية" على أي تهديدات جديدةGolem.deNasdaq: KI-Sorgen treiben Anleger aus Tech-Aktien
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, October 31, 2026

+++ Liveticker GenZ regelt +++: Die Jugend will laut und friedlich protestieren

Translate

Diesen Samstag wollen 160.000 junge Menschen in 34 Städten demonstrieren: gegen Sozialkürzungen, gegen Wehrpflicht, für ein bezahlbares Leben und Klimaschutz.

Ein erster Erfolg

Etwas haben die „Gen Z regelt“-Proteste bereits erreicht, bevor sie überhaupt losgegangen sind: Zu zeigen, welche Ängste allein die Ankündigung eines Jugendprotestes nach französischem Vorbild in Deutschland auslöst. Gegen einen angeblich „gewaltbereiten Mob“ müsse man „mit aller Härte des Rechtsstaates zurückschlagen“, beschwor etwa der Innenminister von Baden-Württemberg, Manuel Hagel. Die Jungen Union wollte gar Soldaten gegen die Jugendlichen einsetzen. Ein Polizeigewerkschafter schürte ein rassistisches Bild, in dem er von „Krawallmigranten“ sprach, die „keine Gnade“ zu erwarten hätten, wochenlang wurde über eine Unterwanderung der Bewegung durch Linksextreme oder sogar Islamisten fantasiert.

Heute ist nun der Tag der Wahrheit. Gelingt es der neuen Bewegung, dieses Momentum nach Deutschland zu tragen? Oder bleibt es bei einem von vielen Versuchen linker Aktivist:innen, in Deutschland Sozialproteste auf die Beine zu stellen? Werden am Abend Bilder von bunten Schildern oder doch von brennenden Mülltonnen die Nachrichten beherrschen – obwohl „Gen Z regelt“ mehrfach friedliche Absichten betont hat? (tk)

Worum geht's bei den Demos?

Unter dem Motto „Mehr Geld für Klima, Schulen, bezahlbares Leben für alle“ wollen am Samstag in 34 Städten 170.000 junge Menschen auf die Straße gehen, auch ältere sind willkommen. Dazu aufgerufen hat die Initiative „Gen Z regelt“. Sie besteht aus Einzelpersonen, die in Köln, Frankfurt, Berlin und München Versammlungen angemeldet hat. Weitere Proteste, von denen die taz live berichtet, finden in Hamburg, Leipzig, Bielefeld statt. In den meisten Städten sind Proteste ab 14 Uhr angekündigt.

Unterstützt haben den Aufruf linke Polit-Gruppen, etwa durch Posts, die auch von Gen Z regelt verbreitet wurden. Daraufhin haben CDU und Polizeigewerkschaft mit einer Polizei ohne Gnade gedroht. Der Verfassungsschutz schwadronierte von einem linksextremistischem Einfluss. „Belastbare Erkenntnisse über gezielte extremistische Einflussnahme oder Steuerung der Gruppierung“ lagen der Polizei aber nicht vor. Andere Beobachter fürchten eher, dass die Bewegung so brav wird wie Fridays For Future es waren. Mehr über die Entstehung der Bewegung lesen Sie hier.

In Frankreich, aber auch Spanien, Italien, Albanien oder Portugal entlädt sich bereits seit mehreren Wochen die Wut der Jugend über kaputtgesparte Bildungs- und Sozialsysteme, das Totalversagen von Regierungen in der Klimakrise, über Aufrüstung und Krieg. (taz)

View the original on taz →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.