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Wednesday, October 28, 2026

Besonderes Familientreffen für Ambris Muggli

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Das gibts nicht alle Tage

Besonderes Familientreffen für Ambris Muggli

Gian Muggli pfeift das Spiel seines Bruders Tim. Von Burg gelingt eine Monsterparade. Und was haben die Kloten-Trainer mit den «Men in Black» gemeinsam? Hier kommt das Liga-Inside.

Publiziert: vor 18 Minuten

Von Burgs bittersüsse Monsterparade

SCB-Goalie Christof von Burg lieferte gegen die ZSC Lions eine weitere Glanzleistung ab, sorgte dafür, dass die Berner bis ins Schlussdrittel von Punkten träumen konnten, ehe sie noch mit 1:4 verloren. Für Begeisterungsstürme bei den Fans sorgte seine Monsterparade gegen Sven Andrighetto kurz vor der zweiten Drittelspause. Der aufstrebende Keeper meinte gegenüber Mysports nach dem Spiel zu seiner Glanztat: «Ich war selbst etwas schockiert.» Von Burg weiter: «Es war ein megaschöner Moment, als die Fans aufstanden und laut wurden. Aber es ist auch etwas bitter und nur halb so schön, wenn am Ende trotzdem verliert.»

4:06

SC Bern – ZSC Lions 1:4:Von Burg packt gegen Andrighetto Monsterparade aus

1:03

Von Burg über seinen Big-Save:«Ich war selber schockiert diesen Puck zu halten»

Klotens Antwort auf «Men in Black»

Der Trainerstab des EHC Kloten hat in dieser Saison schicke Kleider. Mit ihrer dunkelblauen Hose und eleganten Jacke erinnern Michael Liniger, Marcel Jenni und Juhamatti Yli-Junnila an der Bande ein wenig an Tommy Lee Jones und Will Smith im Filmklassiker «Men in Black» – einfach in dunkelblau statt schwarz. Deren Hollywood-Coolness könnten Liniger und Co. in der Tat gut gebrauchen: Wenn ihr Team wie am Dienstag gegen Ajoie ein 4:1 verspielt, es plötzlich 4:4 steht, um dann am Ende doch noch mit 7:4 zu gewinnen, dann braucht es gute Nerven.

Mugglis Bruder pfeift sein Spiel

Leon Muggli spielt bei den Hershey Bears in der AHL. Tim Muggli steht bei Ambri unter Vertrag. Und der dritte Muggli-Bruder Gian? Der pfeift National-League-Spiele als Linesman. Wie es der Zufall will, steht Gian am Dienstagabend auf dem gleichen Eisfeld wie sein Bruder Tim. Denn der Zentralschweizer pfeift das Spiel zwischen Ambri und Biel. Doch damit nicht genug. Der zweite Linesman in dieser Partie, Eric Cattaneo, ist ein ehemaliger Ambri-Junior.

Defensiv-Senteler wirkt offensiv

Beim zweiten Zuger Heimauftritt darf Sven Senteler noch eine Ehrenrunde drehen vor einer Standing Ovation. Ein wunderbares Gefühl für den 34-Jährigen in seiner zwölften Saison beim EVZ. Bekannt ist der Zürcher meist für sein defensives Gewissen gewesen, ihm wurde die Rolle zuteil, möglichst keine Gegentore zuzulassen. Aktuell aber überzeugt der Center hauptsächlich mit seinen Offensivaktionen. Nach zehn Spielen ist Senteler bereits bei sieben Treffern und fünf Assists angelangt nach seinem Doppelpack gegen Lugano. Was hat sich verändert? «Aktuell steckt viel Selbstvertrauen hinter meinen Schüssen», sagt der nach dem 7:2-Sieg. Er sieht die Leistung auch als Reaktion auf die 0:5-Klatsche in Biel. Generell aber harmonierts für ihn in der Sturmlinie mit Hofmann und Petrovic. Und der neue Trainer Lauri Marjamäki (Fi) hat seine Spieler mit dem angepassten System animiert, dass allesamt mehr wirken in der Offensive und sich mutig und auch mal risikofreudig an Chancen wagen. «Er sagte uns, dass wir die Qualitäten dafür haben», so Senteler, der den Beweis schon mehr als erbracht hat.

1:02

Senteler über Heimsieg:«Zu zeigen, dass wir daheim stark sind, ist wichtig»

Zwerger wird von Ambri-Fans geehrt

Neun Saisons hat Dominic Zwerger bei den Biancoblu verbracht, wo er in dieser Zeit insgesamt 458 Partien absolvierte. Dazu gehören vier Playoff- und zwei Playout-Kampagnen. Dabei hat der Österreicher mit Schweizer Lizenz 276 Skorerpunkte verbucht. Dafür wurde Zwerger bei seiner allerersten Rückkehr in die Gottardo Arena als Biel-Stürmer von der Ambri-Kurve gebührend geehrt. Nach dem Sieg gegen die Seeländer zeigen die Biancoblu-Anhänger ein Banner. Darauf steht auf Italienisch: «9 Anni resteranno per sempre. Grazie Zwergy». Was zu Deutsch heisst: «Neun Jahre bleiben für immer. Danke Zwergy». Zwerger, der mit einem Tor an diesem Abend zum besten Biel-Spieler gewählt wurde, dreht nach der Partie noch eine Runde auf dem Eis und winkt in Richtung Ambri-Kurve.

Goalie-Wechselorgie in Lausanne

Mit einem 3:9-Debakel blamierte sich Lausanne vor den eigenen Fans gegen die entfesselten SCL Tigers bis auf die Knochen. Nach 16 Minuten stand es bereits 0:6, ehe die Emmentaler ein wenig vom Gas gingen. «So etwas ist nicht akzeptabel», polterte Captain Damien Riat hinterher auf Mysports. Zu spüren bekamen dies primär die Goalies. Kevin Pasche wurde nach dem 0:3 ausgewechselt, Ewan Huet nach dem 0:6, Pasche wiederum nach dem 1:7 und so beendete Huet die Schmach.

Lemieux kriegt wieder eins auf die Rübe

Das Ziel einiger Teams scheint klar zu sein, wenn sie gegen Davos spielen: Brendan Lemieux in die Mangel nehmen. Der US-kanadische Doppelbürger gilt als Hitzkopf und dürfte wohl auf die eine oder andere Provokation reagieren. Immer wieder bekommt Lemieux Stöcke an den Kopf. So auch wieder gegen Fribourg. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels positioniert sich der Davoser Stürmer vor dem Gottéron-Tor, um einen Schuss abzulenken. Sandro Aeschlimann pariert die Scheibe zur Seite. Fribourgs Simon Seiler lässt es sich aber nicht nehmen, Lemieux von hinten mit einem Crosscheck zu bearbeiten. Dabei trifft der Verteidiger den Bündner im Rücken und am Kopf. Was auffällt: Lemieux bleibt für seine Verhältnisse ruhig und beklagt sich später lediglich beim Schiedsrichter, statt sich direkt beim Gegenspieler zu rächen. Wie lange kann der Davos-Stürmer diese Ruhe noch bewahren?

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

16

32

42

2

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

16

4

29

3

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

16

16

27

4

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

17

-8

26

5

SCL Tigers

SCL Tigers

17

9

26

6

SC Bern

SC Bern

15

3

25

7

Lausanne HC

Lausanne HC

18

-7

24

8

EV Zug

EV Zug

11

14

22

9

HC Ajoie

HC Ajoie

17

-5

22

10

HC Davos

HC Davos

17

-10

21

11

EHC Biel

EHC Biel

16

-4

20

12

HC Lugano

HC Lugano

16

-9

19

13

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

17

-16

18

14

EHC Kloten

EHC Kloten

17

-19

18

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