Eben erst neue Filiale eröffnet: Tortellini-Kette ist pleite

- Die Foldini AG in St. Gallen ist knapp zwei Wochen nach der Eröffnung bereits wieder geschlossen.
- Das Konkursamt St. Gallen versiegelte das Lokal am letzten Mittwoch im Oktober.
- Auch die weiteren Lokale des jungen Unternehmens in Zug und Baden AG wurden versiegelt, der Hauptsitz liegt in Männedorf ZH.
Knapp zwei Wochen nach der Eröffnung ist der Tortellini-Laden Foldini AG in St. Gallen bereits wieder geschlossen. Das berichtet das «St. Galler Tagblatt». Das Konkursamt St. Gallen versiegelte das Lokal am vergangenen Mittwoch.
Der Hauptsitz der Firma liegt im Kanton Zürich. Dort startete das Unternehmen im Februar mit einem Pop-up am Zürcher Hauptbahnhof. Foldini AG führte auch ein Pop-up-Lokal in Zug und einen festen Foodstand in Baden AG. Die Konkursämter versiegelten auch diese beiden Standorte. Damit sichern sie Geräte, Möbel und andere Gegenstände für einen möglichen Verkauf. Mit dem Erlös könnten sie später die Gläubiger entschädigen.
Schockgefroren aus Italien
An seinen Standorten verkaufte Foldini gefüllte Ravioli und Tortellini. Die Betreiber importierten die Pasta schockgefroren aus Italien. In der Schweiz kochten sie die Teigwaren in wenigen Minuten und servierten sie mit frischer Sauce.
Noch im Mai träumten die Betreiber davon, mit ihrem Geschäft ins Ausland zu expandieren.
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Nach wenigen Monaten Konkurs
Nun, weniger als ein Jahr später, meldete das Unternehmen Konkurs an. «Leider war es nicht möglich, den Geschäftsbetrieb langfristig wirtschaftlich tragfähig weiterzuführen», teilt das Unternehmen auf Anfrage von 20 Minuten mit. «Unser Konzept stand für frische Gerichte zu fairen Preisen, eine hohe Produktqualität und ein engagiertes Team. Besonders gefreut haben uns die positiven Rückmeldungen unserer Gäste», teilt das Unternehmen mit.
Die Anfangszeit sei von grossem Einsatz und positiven Rückmeldungen der Gäste geprägt gewesen. «Auch der Sommer war für uns eine intensive und lehrreiche Zeit, in der wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnten», so das Unternehmen.
In die Ostschweiz seien sie gekommen, um ihr Konzept einem grösseren Publikum vorzustellen. «Wir sahen in der Region eine interessante Möglichkeit dafür», sagt das Unternehmen.
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Vanessa Figi (vfi), Jahrgang 2004, arbeitet seit Juli 2026 als Praktikantin beim Ressort Ostschweiz.
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