Zwei Tore in drei Spielen für Lugano: Matchwinner Ajetis Seitenhieb gegen Lichtsteiner
Zwei Tore in drei Spielen für Lugano
Matchwinner Ajetis Seitenhieb gegen Lichtsteiner
Albian Ajeti rettet mit seinem Tor in der 80. Minute zum 2:2 Leader Lugano einen Punkt im Spitzenspiel gegen YB. Im Tessin will er wieder die Freude am Fussballspielen finden, nachdem er in Basel unter Stephan Lichtsteiner zuletzt nicht mehr gespielt hat.
Publiziert: vor 9 Minuten
Darum gehts
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- Albian Ajeti wechselt von Basel nach Lugano und überzeugt mit Toren
- In drei Einsätzen sicherte Ajeti Lugano bereits drei wichtige Punkte
- Lugano führt nach sieben Spielen mit 19 Punkten die Super League an
Christian FinkbeinerStv. Fussballchef
Nein, Genugtuung verspürt Albian Ajeti (29) nicht. Seit knapp zwei Wochen spielt der Stürmer nicht mehr beim FC Basel, wo er unter Stephan Lichtsteiner kaum mehr zum Zug gekommen war, sondern in Lugano. Und während es beim FCB hoch zugeht («Ich habe das drei Jahre erlebt»), herrscht im Tessin im wahrsten Sinn des Wortes eitel Sonnenschein. Mit 19 Punkten aus sieben Spielen steht Lugano an der Spitze der Super League und in der Ligaphase der Conference League.
Ajetis Transfer hat sich für die Tessiner bereits ausbezahlt. Nachdem er bei seinem Debüt gegen Servette in der 94. Minute das 1:0-Siegtor erzielt hat, trifft der Joker auch gegen YB und sorgt mit seinem Treffer in der 80. Minute dafür, dass Lugano nach Verlustpunkten weiterhin sechs Punkte vor den Bernern liegt. «Wir wollten gewinnen, aber wir nehmen den Punkt mit, auch wenn wir die bessere Mannschaft waren», so Ajeti.
Drei Einsätze, drei Punkte gesichert
In seinen drei Kurzeinsätzen hat Ajeti dem Leader bereits drei Punkte gesichert – eine herausragende Quote. «Auch wenn ich körperlich sicher noch etwas zulegen muss: Ich bin fit und hungrig.» Zwar befindet sich der Basler noch immer in der Eingewöhnungsphase, «aber die Mannschaft macht es mir einfach», so Ajeti. Die Qualität sei da, das sehe man. «Wir spielen guten Fussball.»
Ob er das entscheidende Puzzleteil zum Titel sein werde? Ajeti lacht. «Nach sieben Runden kann man noch nicht sagen, wer Titelfavorit ist. Aber für Lugano ist das ein Kompliment und ein Ansporn.» Vorerst gehe es aber darum, das nächste Heimspiel am Mittwoch gegen St. Gallen zu gewinnen und die Tabellenführung zu festigen. «Die Saison ist noch lang, es gibt noch viele englische Wochen.»
Bei Lichtsteiner auf dem Abstellgleis
73 Minuten hat Ajeti in drei Spielen für Lugano gespielt (ohne Nachspielzeit) und damit bereits mehr als doppelt so viel wie mit dem FCB in sechs Spielen. Zuletzt hatte ihn Lichtsteiner aus dem Kader gestrichen. Nun ist Lichtsteiner in Basel weg. Sich dazu äussern will Ajeti nicht, er sagt dann aber doch vielsagend. «Ich wünsche dem Verein, vor allem den Fans und meinen ehemaligen Mitspielern, alles Gute. Und Luigi (Nocetini, Interimstrainer, d. Red.) viel Erfolg am Sonntag.» Lichtsteiner erwähnt er nicht.
In Lugano geht es für ihn nicht nur darum, Tore zu schiessen und Siege zu feiern, sondern auch die Freude am Fussballspielen wiederzufinden. Verloren habe er sie in Basel zwar nie, so Ajeti, «aber ich habe ja gar nicht gespielt».
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 7 | 13 | 19 | |
2 | BSC Young Boys | 8 | 12 | 16 | |
3 | FC Sion | 7 | 6 | 15 | |
4 | FC Basel | 7 | 0 | 10 | |
5 | FC St. Gallen | 7 | -2 | 10 | |
6 | FC Luzern | 7 | -3 | 9 | |
7 | Grasshopper Club Zürich | 7 | -4 | 8 | |
8 | FC Thun | 7 | -7 | 7 | |
8 | FC Zürich | 7 | -7 | 7 | |
10 | FC Vaduz | 7 | -1 | 6 | |
11 | FC Lausanne-Sport | 7 | -3 | 6 | |
12 | Servette FC | 6 | -4 | 4 |
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