"Er war grottenschlecht": Fußball-Legende verhöhnt Rod Stewart

Rod Stewart wird sich im kommenden Jahr von den Bühnen der Welt verabschieden. Der Brite ist einer der erfolgreichsten Sänger der Welt. Fußball-Legende Roy Keane lässt sich davon nicht beeindrucken - und verabschiedet Stewart mit harten Worten.
Nein, Roy Keane ist offenbar wahrlich kein Fan von Rod Stewart: Der Rockstar hatte jüngst für 2027 seine Abschiedstournee angekündigt. Eine Nachricht, die Fußball-Legende Roy Keane offenbar sehr, sehr glücklich macht: "Ich habe im Radio gehört, dass er keine Tourneen mehr macht. Ich saß im Auto und habe geschrien: ‚Jaaaa, wow!‘", verkündete der einstige Mittelfeldzerstörer von Manchester United gegenüber seinem ehemaligen Teamkollegen Gary Neville im Podcast "Stick to Football".
Doch dabei beließ es Keane nicht - und legte kräftig nach: "Das hätte er schon vor 20 Jahren tun sollen. Er hat in den letzten zwei Jahren etwa 60 Konzerte abgesagt, weißt du, wenn es ihm nicht gut ging. Und dann ist er am nächsten Abend bei einem Spiel der schottischen Nationalmannschaft. Vergiss die Leute, die dafür Tausende von Meilen gereist sind."
Unter staunenden Blicken von Neville und dem Ex-Arsenal-Profi Ian Wright wollte Keane sich gar nicht mehr bremsen: "Rod Stewart macht alle schlecht – was glaubt er eigentlich, wer er ist? Er lässt niemanden verschont, er lässt wirklich niemanden verschont! Rod Stewart. Was glaubt er eigentlich, wer er ist? Ein Nichts. Er ist nicht besonders gut. Gut in was denn? Im Singen? Ich habe ihn vor ein paar Jahren gesehen, er war grottenschlecht." Der Sänger mit der charakteristischen Reibeisenstimme ist dank Hits wie "Sailing", "Baby Jane", "Waltzing Matilda" und vielen mehr einer der erfolgreichsten Rocksänger der Welt, in seiner Karriere verkaufte der Brite mehr als 250 Millionen Tonträger.
Keane vergisst nicht
Auf die Frage, für wie alt er den großen Fußballfan Stewart halte, antwortete Keane im Scherz: "Ach, ich würde sagen 100, 112." In Wirklichkeit ist Stewart 81 Jahre alt. Der Musiker selbst hatte 2021 noch verkündet, dass er Keane zwar "als Profi verehrt hat", der Champions-League-Sieger sei aber "auch ein ziemlicher Tyrann. Ich glaube, es gibt eine Art, seine Meinung zu sagen, und ich finde, er ist viel zu aggressiv. Er war zwar ein Spitzenspieler, aber glaubst du, dass er mit dieser Herangehensweise ein guter Trainer sein könnte?"
Dass Keane nicht vergisst und nicht vergibt, hat das Raubein damit mal wieder unter Beweis gestellt. Doch Stewart kam mit der Retourkutsche glimpflich davon: Alf-Inge Haaland, Vater von Superstar Erling Haaland, verletzte Keane mit einem wüsten Tackling so schwer, dass der Norweger danach seine Karriere beenden musste. Später verkündete Keane offen, dass er den Gegenspieler mit voller Absicht gesundheitsgefährdend attackiert hatte. Haalands Vergehen? Er hatte Keane ein Jahr zuvor Simulantentum unterstellt.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.