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Wednesday, September 30, 2026

Aus China oder Saudi-Arabien: USA setzen Irans Waffenbeschaffer auf schwarze Liste

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Aus China oder Saudi-ArabienUSA setzen Irans Waffenbeschaffer auf schwarze Liste

30.09.2026, 02:38 Uhr

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Die Mullahs zeigen ihr Waffenarsenal auf dem Baharestan-Platz in Teheran. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Neben Sanktionen, die den Iran direkt betreffen, nimmt Washington nun auch die Helfershelfer ins Visier. Zehn Firmen in China, Hongkong, Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei werden als Lieferanten von Waffenkomponenten mit Sanktionen belegt.

Die USA verstärken ihren wirtschaftlichen Druck auf den Iran und verhängen weitere Sanktionen gegen Unterstützer Teherans. Durch die Maßnahmen werden sämtliche Vermögenswerte von zehn Einzelpersonen und Organisationen in den Vereinigten Staaten gesperrt und Geschäfte mit den sanktionierten Unternehmen untersagt, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Die betroffenen Personen und Unternehmen sind demnach in China, Hongkong, Pakistan, Saudi-Arabien und in der Türkei ansässig. 

Vorgeworfen wird ihnen, Waffenteile für das iranische Verteidigungsministerium beschafft zu haben. Die Maßnahme schwäche die Fähigkeit der Führung in Teheran, ihre Waffenprogramme wiederaufzunehmen, und erhöhe die Kosten für diejenigen, die den Iran bei der Beschaffung militärischer Komponenten unterstützten, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung. 

Bereits mehrfach waren die USA zuletzt gegen Unterstützer des Irans vorgegangen. So verhängten sie Sanktionen gegen die zweitgrößte Bank Russlands, die VTB Bank, und die türkische Golden Global Bank. Zudem setzten sie Maßnahmen gegen Organisationen und Einzelpersonen um, die die Miliz Kataib Hisbollah und die libanesische Hisbollah unterstützen. Zuvor belegten die USA zudem mehrere wichtige Fluggesellschaften des Irans mit Sanktionen. Auf die US-Sanktionsliste wurden 27 iranische Airlines gesetzt, darunter die Gesellschaften Kish Airlines, Iran Air Tour und ATA Airlines. 

Teheran bereitet Bevölkerung auf Energiemangel vor

Derweil warnte die iranische Regierung die eigene Bevölkerung vor Engpässen bei der Energieversorgung im Winter. "Wir waren Zeugen von Angriffen, die unser wirklich hartherziger Feind gegen unseren Energiesektor durchgeführt hat", sagte Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani mit Blick auf die israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran-Krieg. 

Erhebliche Produktionskapazität sei verloren gegangen, sagte Mohadscherani vor Journalisten. Sie sprach von täglich fast 230 Millionen Kubikmetern Erdgas, was knapp einem Viertel der nationalen Produktion entspricht. Man sei bemüht, 100 Millionen Kubikmeter Produktionskapazität wiederherzustellen. 

Bereits vor dem militärischen Konflikt hatte der Iran zeitweise mit Energieengpässen zu kämpfen. Bereits in den vergangenen Jahren hatten Engpässe bei der Gasversorgung für großen Unmut in der Bevölkerung gesorgt und in einigen Regionen auch spontane Proteste ausgelöst. 

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