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Monday, September 28, 2026

Microsoft-Office-Update: Auslieferung unter anderem wegen Lizenzfehlern gestoppt

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Microsoft hat ein Update außer der Reihe (KB5002907) für Microsoft-365-Office-Apps verteilt, das Installationen, die seit mehr als 90 Tagen keine Aktualisierung erhalten haben, wieder auf neuen und sicheren Stand bringen sollte. Es richtet sich an Rechner im Current Channel oder Monthly Enterprise Channel. Die Verteilung hat das Unternehmen nun jedoch erst mal wieder gestoppt. Office-Installationen meldeten danach etwa Lizenzierungsfehler und dass eine Aktivierung nötig sei. In einigen Fällen sei das Office sogar ganz deinstalliert worden.

Das hat Microsoft nun in der Update-Benachrichtigung ergänzt. Das Update sollte eigentlich dazu dienen, Microsoft-Office-Installationen wieder auf aktuellen Stand zu bringen, die jüngere Updates nicht mehr installiert haben. Es sollte das Problem mit dem Updater lösen, sodass die Updates aus dem jeweiligen Kanal wieder normal und planmäßig angewendet werden. Offenbar stockt das bei einigen Installationen, sodass die Software keine Sicherheits- und Funktionsupdates mehr installiert und veraltet. Betroffen sind Windows-PCs, die Aktualisierung wird als optionales Update über Windows Update angeboten.

Wir haben auch Leserhinweise erhalten, dass etwa die Office-2019-Installation nun bei jedem Start nach dem Lizenzschlüssel fragt. Allerdings scheitert in einem Fall die erneute Aktivierung mit diversen Fehlermeldungen. Microsoft erklärt in der Aktualisierung der Update-Beschreibung, dass Office 2016 und Office 2019 solche Fehler nach der Installation anzeigen können. Beim Reparaturversuch seien einige Geräte ohne funktionierende Office-Apps zurückgeblieben, weshalb das Unternehmen die Verteilung der Aktualisierung jetzt gestoppt habe.

In den Fällen, in denen die Office-Apps scheinbar nicht mehr lizenziert seien, sollen Betroffene ihr Produkt einfach erneut aktivieren. Das war im Fall eines Lesers jedoch nicht möglich. In den Fällen, in denen das Microsoft-Office deinstalliert wurde, sollen Nutzerinnen und Nutzer es einfach erneut installieren. Hilft auch das nicht, bittet Microsoft Betroffene darum, den Support des Unternehmens zu kontaktieren.

Microsoft erklärt in der FAQ-Sektion der Update-Übersicht, dass es sich um ein optionales Update handele und es daher nicht zwingend erforderlich sei. Wer es nicht installiere, könne das Problem haben, dass die Microsoft-365-Apps auf älteren Builds stehen bleiben, bis das zugrunde liegende Problem mit dem Updater gelöst wird. Daran arbeitet Microsoft offenbar noch.

Ende vergangener Woche hat Microsoft angekündigt, drei Companion-Apps aus Microsoft 365 einzustampfen, namentlich Calendar, People und Files. Admins und Nutzerinnen sowie Nutzer müssen sie jedoch selbst deinstallieren, einen Automatismus sieht Microsoft dafür nicht vor.

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