The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, October 23, 2026

Meine E-Books überall (mit lokaler Cloud) | c't 3003

Translate

Wer auf mehreren Geräten liest, kennt das Problem: Auf dem E-Reader aufgehört, auf dem Smartphone weitergelesen – und dann die richtige Stelle gesucht. Amazon und Apple lösen das, aber nur innerhalb ihrer eigenen Ökosysteme. c’t 3003 zeigt, wie man sich eine eigene Kindle-Cloud baut: Calibre-Web Automated verwaltet die Bibliothek auf dem Homeserver, per OPDS landen die Bücher auf den Readern und KOReader Sync hält den Lesestand synchron. Das klappt auf Boox, Tolino, PocketBook, Kindle, Android, iPhone und sogar auf dem kleinen Xteink.

(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guckt mal hier, ich lese ein Buch auf meinem Tolino, leg den weg und habe genau die Stelle von gerade auf meinem Kindle. Jetzt auf meinem Android-Tablet, meinem iPhone, auf meinem kleinen Xteink, auf meinem PocketBook, also auf so gut wie jedem Gerät, auf dem ich E-Books lese. Und das Beste: Die ganzen E-Books liegen auf meinem Homeserver und verteilen sich von da aus auf alle meine Geräte. Alles synchron wegen diesem kleinen Server hier. Und im Gegensatz zu Kindle oder Apple Bücher bin ich eben nicht auf einen Anbieter angewiesen. Also versucht mal eure komplette Apple-Bücher-Bibliothek auf einen Tolino, ein PocketBook oder einen Kindle umzuziehen. Ja, ciao.

In diesem Video gucken wir uns an, wie das geht, welche E-Reader sich eignen und wie man aus einem ziemlich alten, gebrauchten Kindle für 60 Euro wieder einen richtig brauchbaren Reader machen kann. Und vor allem, welche Fehler ihr euch dabei sparen könnt, davon habe ich nämlich ein paar gemacht. Bleibt dran!

Liebe Hackerinnen, liebe Internetsurfer, herzlich willkommen hier bei...

Eigentlich wollte ich privat einfach nur wieder mehr lesen. Deshalb habe ich mir diesen Onyx Boox Go 7 gekauft und das hat auch wirklich funktioniert. Ich war damit im Urlaub und habe da tatsächlich ziemlich viel gelesen. Nur wollte ich den Reader halt nicht überall mit hinschleppen. Wenn wir zum Beispiel an den Strand gegangen sind, hatte ich sowieso mein Android-Handy dabei und dann dachte ich mir, ja gut, dann lese ich die paar Seiten halt einfach auf dem Handy weiter. Und genau da ist mir aufgefallen, ja, wo hatte ich eigentlich auf dem anderen Reader aufgehört?

Klar, kann man nachgucken oder sich die Seite merken, aber ich war ehrlich gesagt schon ein bisschen enttäuscht, dass das nicht einfach automatisch funktioniert. Bei einem Kindle kennt man das ja. Ich mache hier zu, öffne auf einem anderen Gerät und bin ungefähr genau da, wo ich gerade aufgehört habe. Also eben auch mit den Kindle-Apps auf meinem Smartphone. Und dann lag ich da im Urlaub und dachte irgendwann, ey, das muss doch gehen.

Meine Bücher hatte ich nämlich sowieso schon alle in Calibre, nur halt ganz klassisch auf meinem Mac. Wenn ich ein neues Buch lesen wollte, habe ich meinen E-Reader per USB angeschlossen, EPUB draufgeschoben. Funktioniert, auch mit vielen Readern, ist aber halt ungefähr das Gegenteil von Cloud.

Und dann ist aus meinem privaten, ich will wieder mehr lesen, dieses Arbeits-Rabbit-Hole hier geworden. Aus kann ich irgendwie meinen Lesestand synchronisieren, wurde ziemlich schnell, kann ich mir meine komplett eigene Kindle-Cloud bauen? Also meine Bücher auf meinem Homeserver, Zugriff von überall, verschiedene Nutzer für die Familie und vor allem derselbe Lesestand auf komplett unterschiedlichen Geräten. Und ja, kann man.

Was brauchen wir dafür? Erstmal, das hier wird jetzt kein klassischer E-Reader-Vergleich. Die Geräte selbst sind sich inzwischen ehrlich gesagt ziemlich ähnlich. E-Ink-Display, wochenlange Akkulaufzeit, Beleuchtung, teilweise Farbe, teilweise Blättertasten. Der für mich viel größere Unterschied ist mittlerweile das Ökosystem dahinter. Amazon möchte natürlich, dass ich meine Bücher bei Amazon kaufe und in der Kindle-Welt bleibe. Apple hat Apple Bücher und das funktioniert innerhalb dieser Systeme teilweise auch wirklich gut. Mein Problem beginnt erst dann, wenn ich mischen möchte.

Ich will eigentlich nur drei Sachen. Erstens, meine eigenen E-Books zentral verwalten. Zweitens, von allen meinen Geräten auf dieselbe Bibliothek zuzugreifen. Und drittens, wenn ich hier bei 42% aufhöre, will ich da bei 42% weitermachen. Und dafür brauchen wir im Prinzip drei Bausteine. Calibre-Web Automated für die Bibliothek, OPDS, um die Bücher auf die Reader zu bekommen und KOReader Sync für den Lesestand. Das läuft alles per Docker auf einem Homeserver, klingt gerade noch relativ nerdig, wenn das aber erstmal läuft, dann ist die eigentliche Bedienung ziemlich einfach. Also das kann dann wirklich jeder in eurer Familie benutzen.

Und weil wir hier sonst eine Stunde lang irgendwelche Terminal-Befehle abtippen, die genauen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und die ganzen GitHub-Projekte packe ich euch gesammelt unten in die Videobeschreibung. Hier im Video konzentrieren wir uns eher darauf, wie das Ganze funktioniert und welche Variante sich für wen lohnt.

Bevor wir den Server bauen, einmal ganz kurz zu den Geräten. Ich habe das hier wirklich auf ziemlich allem ausprobiert. Am einfachsten ist Android, also Smartphone, Tablet oder ein Android-E-Reader, wie das Onyx Boox Go 7. Da installiert ihr einfach KOReader als APK und auf PocketBook, Tolino und Kindle bekommt ihr KOReader mit etwas mehr oder weniger Gebastel ebenfalls drauf, also per USB an den Rechner anschließen und dann ein paar Befehle im Terminal. Und selbst dieser gebrauchte 60-Euro-Kindle kann mitmachen, dazu am Ende noch mehr.

Auf iPhone und iPad benutze ich stattdessen Readest, weil es KOReader da nicht gibt. Und selbst mein kleiner Xteink hängt mit CrossPoint im selben System. Das Wichtige ist, sobald die jeweilige App einmal läuft, sprechen die Geräte alle dieselben Standards. OPDS für die Bücher und KOSync für den Lesestand. Die Unterschiede bei der Installation und welchen Reader ich dafür am angenehmsten finde, darauf gehen wir am Ende nochmal ein.

Jetzt brauchen wir erstmal eine zentrale Bibliothek. Die Geräte können also grundsätzlich alle mitmachen. Jetzt brauchen die aber erstmal alle dieselben Bücher. Und hier kommt Calibre-Web Automated, kurz CWA, ins Spiel. Vielleicht benutzt ihr Calibre sowieso schon. Ich hatte meine Sammlung schon vorher dort, ungefähr 250 Bücher, nur eben lokal auf meinem Mac. CWA setzt darauf im Prinzip eine Web-Oberfläche. Ich habe das Ganze als Docker-Container auf meinem Unraid-Server installiert und meine vorhandene Calibre-Bibliothek eingebunden. Dafür müsstet ihr nur einmal die gesamte Bibliothek inklusive der metadata.db-Datei auf euren Server kopieren.

Und danach habe ich hier plötzlich meinen eigenen kleinen E-Book-Shop, nur eben mit meinen Büchern. Ich sehe Cover, Autoren, Serien, Metadaten, kann suchen und neue Bücher direkt über den Browser hochladen oder alternativ über den Ingest-Ordner und ich kann eigene Benutzer anlegen. Meine Freundin hat zum Beispiel einen eigenen Account, das heißt, sie kann dieselbe Bibliothek benutzen, aber hat ihren eigenen Lesestand und ihre eigenen Regale. Und E-Books sind halt wirklich winzig. Das hier läuft wirklich auf sehr überschaubarer Hardware und optisch macht die Web-Oberfläche auch echt was her, finde ich.

Und bevor jetzt jemand fragt, ja, aber warum benutzt du dafür nicht Kavita? Das ist auch eine ziemlich gute Alternative. Kavita kann ebenfalls mehrere Nutzer, OPDS und Lesefortschritt und hat sogar einen deutlich stärkeren Webreader. Gerade auch für Comics und Manga. Ich hatte meine komplette Bibliothek aber sowieso schon in Calibre und wollte Calibre weiterhin als zentrale Datenbank benutzen. Und genau dafür ist CWA halt ziemlich perfekt, weil es direkt auf dieser Bibliothek aufsetzt. Wenn ihr aber komplett bei null anfangt, also noch gar nicht mit Calibre vertraut seid oder euch der Webreader besonders wichtig ist, schaut euch Kavita auf jeden Fall auch mal an. OPDS und das ganze Setup hier funktioniert mit beiden gut.

So, und jetzt müssen wir die ganzen E-Books aber noch von Calibre-Web auf die Geräte bekommen und dafür gibt es OPDS. Open Publication Distribution System. Das ist im Prinzip ein standardisiertes Bücherverzeichnis. Calibre-Web stellt meine Bibliothek als solchen Feed dar und in KOReader muss ich dann nur noch meine Serveradresse, Benutzername und Passwort eintragen. Fertig. Danach sehe ich auf dem Reader meine Autoren, Serien, Kategorien, Regale und Bücher. Buch auswählen, Download und lesen.

Und weil OPDS eben ein offener Standard ist, funktioniert das auf komplett unterschiedlichen Geräten. Und neben eurer eigenen Bibliothek könnt ihr da auch so Standard-Feeds wie Project Gutenberg, ManyBooks und so weiter hinzufügen.

Kleine Sache fehlt noch, mein Homeserver steht natürlich bei mir zu Hause. Das heißt, über mein Heimnetz können da alle Geräte auch drauf zugreifen. Ich möchte aber auch im Hotel, Zug oder am Strand auf meine Bücher zugreifen können. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel Tailscale. Dann verbindet ihr eure Geräte per VPN mit eurem Heimnetz, funktioniert super, gerade auf Smartphones oder Android-Tablets, aber auf einem alten Kindle oder irgendwelchen kleinen E-Ink-Readern will ich ehrlich gesagt nicht auch noch anfangen, einen VPN-Client einzurichten.

Deshalb habe ich einen Cloudflare-Tunnel benutzt und mit einer Domain bei Cloudflare verknüpft. Meine Bibliothek liegt jetzt zum Beispiel unter einer Adresse wie ebook.meinedomain.de und mein Lesestand-Server unter sync.meinedomain.de. Das heißt, ich muss auf den Readern nur diese Adresse eintragen und solange das Gerät Internet hat, funktioniert das. Auch im Hotel-WLAN.

Meine Bücher sind jetzt überall. Aber wir sind noch nicht wieder bei meinem Strandproblem. Denn mein Tolino weiß noch nicht automatisch, dass ich auf dem iPhone gerade bis Seite 37 gelesen habe. Dafür gibt es KOReader Sync, kurz KOSync. Und hier habe ich ziemlich viel ausprobiert. Calibre-Web bringt nämlich inzwischen selbst einen KOReader-Sync-Server mit und der funktioniert grundsätzlich auch. Der hat sogar einen ziemlich coolen Vorteil. Der Lesestand taucht direkt in meiner Calibre-Web-Oberfläche auf. Beim eigentlichen Reader-Sync fand ich in meinem Test aber den normalen, separat laufenden KOReader-Sync-Server etwas einfacher und zuverlässiger.

Ihr braucht bei der Version direkt in Calibre nämlich ein zusätzliches Plugin für KOReader, den Extraaufwand spart ihr euch mit dem eigenen KOSync-Server. Dann habt ihr zwar nicht direkt den Lesestand in der Web-Oberfläche, aber weil Calibre selbst beim Lesen im Browser das eh nicht an der Stelle öffnen kann, soll wohl aber in Zukunft mal möglich sein, macht das eh nur bedingt Sinn. Sinnvoll ist das aber für ein anderes Feature, dazu gleich noch mehr, auf jeden Fall läuft bei mir jetzt noch ein winziger Docker-Container, nur für KOSync. Und darüber hängen jetzt alle Reader zusammen.

Eine Sache solltet ihr dabei wissen: KOSync erkennt ein Buch über die Datei selbst. Wenn ihr also auf einem Gerät eine andere EPUB-Version vom selben Buch habt, als auf einem anderen Gerät, kann das für den Sync ein komplett anderes Buch sein. Deshalb verteile ich meine Bücher jetzt immer aus derselben Calibre-Web-Bibliothek, dann landen auch wirklich identische Dateien auf den Geräten.

Der normale KOSync-Server funktioniert jetzt super, aber dadurch hatte ich jetzt eben das Thema, dass ich nicht in Calibre selbst meinen Lesestand habe, weil der Lesestand ja auf meinem separaten Sync-Server liegt. Und dafür gibt es dieses kleine Plugin hier: kosync-cwa-bridge. Die Bridge fragt meinen KOSync-Server ab und schreibt den aktuellen Fortschritt wieder zurück zu Calibre-Web. Und das funktioniert absurd schnell. Ich lese hier auf meinem Reader ein paar Seiten, synchronisiere und ein paar Sekunden später steht in Calibre-Web der neue Fortschritt.

Und dieser Fortschritt ist für die Magic Shelves echt interessant, also die dynamischen Bücherregale. Die kann ich direkt in der Web-Oberfläche anlegen, ich kann sagen: Zeig mir alle Bücher von einem bestimmten Autoren oder alles Ungelesene aus einer Serie oder zeig mir alle Bücher, die ich gerade lese. Mein Regal, aktuell gelesen, enthält automatisch alle Bücher mit dem Status "in progress". Ich fange also irgendwo ein neues Buch an, KOSync merkt das, die Bridge schreibt den Fortschritt nach Calibre-Web und Calibre-Web packt das Buch automatisch in dieses Regal.

Und dadurch wird das jetzt wirklich zu meiner eigenen Kindle-Cloud, weil jedes Regal in Calibre-Web hat einen eigenen OPDS-Feed. Ich kann also zu jedem Bücherregal einen eigenen Feed abonnieren und sehe dann nur die Bücher aus dem Regal. Und kann dann eben auf Knopfdruck oder ganz automatisch eine Auswahl direkt auf den Reader runterladen.

Dann muss ich auf meinem Zweitreader nicht erst durch 300 Titel scrollen und überlegen, was ich gerade eigentlich lese, wobei ich auch sagen muss, EPUBs sind winzig, auf Readern mit genug Speicher könntet ihr genauso gut einfach eure komplette Bibliothek lokal speichern, bei 250 oder 300 normalen Büchern ist das völlig okay, aber halt ein bisschen unübersichtlich.

Und KOReader kann noch viel mehr. Ich könnte jetzt hier komplett weiter eskalieren. KOReader ist extrem modular aufgebaut. Viele Funktionen, die ihr ganz normal in der Oberfläche benutzt, sind intern selbst Plugins. Und es gibt zusätzlich ziemlich viele Community-Plugins. Also beispielsweise für noch stärkere Automatisierung bei OPDS-Sync und so weiter. Wenn ihr wollt, könnt ihr das hier noch deutlich weiter automatisieren. Aber an der Stelle mache ich jetzt mal einen Cut, weil mein Ziel war ja eigentlich nur: Ich will ein Buch auf Gerät A anfangen und auf Gerät B weiterlesen. Und das funktioniert jetzt wirklich zuverlässig und komfortabel.

Bevor jetzt jemand von euch Bibliotheken in die Kommentare schreibt, ja, ich weiß, Onleihe gibt es auch noch. Und wenn ihr einen Bibliotheksausweis habt, so wie ich übrigens auch, schaut euch das wirklich gerne mal an. Damit könnt ihr digitale Bücher ausleihen, statt sie zu kaufen. Gerade beim Tolino und PocketBook ist das ziemlich angenehm, weil die Onleihe direkt ins System integriert ist. Und auf Android und iOS gibt es natürlich ebenfalls die Onleihe-App. Das ist aber ein etwas anderes Modell als unsere eigene Bibliothek hier. Und der Sync, wenn ihr das auf mehreren Geräten benutzt, ist meiner Erfahrung nach auch nicht ganz so gut wie bei dem eigenen System hier.

Naja, und die Bücher sind halt ausgeliehen, haben eine Leihfrist und teilweise entsprechende DRM-Systeme, also Kopierschutz. Unsere Lösung ist eher für Bücher gedacht, von denen ihr wirklich eine nutzbare, saubere EPUB-Datei habt. Und das ist auch beim Kaufen wichtig. Nur weil irgendwo E-Book steht, heißt das nicht automatisch, dass ihr eine komplett freie EPUB-Datei bekommt. Je nach Händler gibt es Wasserzeichen oder DRM. Das solltet ihr vorher checken. Bei Thalia steht das zum Beispiel immer hier dabei. Unter Produktdetails, Format, EPUB, Kopierschutz, Nein. Dann könnt ihr das einfach in eure Calibre-Web-Bibliothek kopieren.

Also wenn ich heute speziell für so ein offenes Setup einen Reader kaufen würde, wäre ein Android-E-Ink-Reader wie Boox für mich die einfachste Variante. KOReader als APK installieren und fertig. PocketBook ist ebenfalls ziemlich angenehm, da könnt ihr KOReader ohne Jailbreak einfach nachinstallieren. Beim Tolino geht es auch, ist aber ein bisschen mehr Gefrickel.

Beim Kindle braucht ihr einen Jailbreak und da hängt die Verfügbarkeit stark von Modell und Firmware ab. Ich habe mir hier extra einen gebrauchten Kindle der 10. Generation bei Kleinanzeigen geholt. Damit läuft das wirklich stabil, aber das gilt nicht nur für alte Geräte. Mittlerweile geht das grundsätzlich auch mit aktuellen Modellen wie dem Kindle Paperwhite der 12. Generation. Wenn ihr extra dafür einen Kindle kauft, unbedingt vorher die genaue Firmware checken und einmal bei Google zusammen mit Jailbreak und KOReader eingeben.

Und ja, dann habe ich noch diesen kleinen Xteink hier in meinem Lese-Setup. Gut, da ist das wirklich super simpel. Ihr schließt den an den Rechner an, geht auf die Webseite von CrossPoint und flasht das da direkt aus dem Browser drauf. Also eigentlich egal, welches E-Reader-Ökosystem ihr gerade benutzt, ihr könnt ziemlich sicher auch auf diese Lösung hier umsteigen.

Und eigentlich ist genau das mein Lieblingspunkt an diesem Projekt. Ich muss mich gar nicht mehr für ein Ökosystem entscheiden. Meine Freundin kann ihren Tolino weiter benutzen, ich meinen Boox. Unterwegs lese ich zwei Seiten auf meinem Xteink oder meinem Smartphone. Im Urlaub packe ich den alten Kindle ein. Und trotzdem liegen die eigentlichen Bücher bei mir auf dem Server. Und alle Geräte wissen, an welcher Stelle ich gerade bin.

Und damit ist aus, ich möchte im Urlaub wieder mehr lesen. Irgendwie ein, ja, ich hab mir meine eigene Kindle-Cloud gebaut geworden, kann man mal machen. Wie macht ihr das? Seid ihr komplett im Kindle- oder Tolino-System drin? Oder habt ihr eure Bücher sowieso schon als EPUBs irgendwo rumliegen? Und falls ihr noch irgendein komplett absurdes Gerät kennt, auf dem KOReader läuft, schreibt es gerne mal in die Kommentare.

c't 3003 ist der YouTube-Channel von c't. Die Videos auf c't 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c't Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.