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Saturday, September 12, 2026

Herbstliches Spektakel – Morgens wieder vermehrt «rauchende» Seen

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Diese Woche haben uns schon einige Bilder dazu erreicht:

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  • Bild 1 von 3. Zugersee. Buonas/ZG. Bildquelle: Eveline Helfenstein-Furrer.

    Stiller See bei Sonnenaufgang mit Enten und Baumstämmen im Vordergrund.
  • Bild 2 von 3. Burgäschisee. Aeschi/SO. Bildquelle: Rahel Zurbrügg.

  • Bild 3 von 3. Nidau-Büren-Kanal. Safnern/BE. Bildquelle: Doris Bratschi.

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Besonders die Nacht auf Freitag war vielerorts frisch. In Kloten/ZH sanken die Temperaturen gar auf 5.2 Grad. So kalt war es dort zuletzt vor vier Monaten. Die grösseren Seen hingegen sind noch recht warm:

  • Genfersee: 22 Grad
  • Thunersee: 20 Grad
  • Greifensee: 23 Grad
  • Bodensee: 21 Grad

Irreführender Name

Mit herkömmlichem Rauch hat der «Seerauch» wenig zu tun. Vielmehr handelt es sich um Nebel, der sich vor allem in Herbst- und Winternächten über Seen oder Flüssen bildet. Die Zutaten sind schnell erklärt: Man braucht eine warme Wasseroberfläche und darüber kältere Luft.

Über der warmen Seeoberfläche verdunstet ständig Wasser und befeuchtet die Luft. Die feuchte Luft beginnt aufzusteigen und kühlt sich in der kalten Umgebungsluft sofort wieder ab. Dabei kondensiert der Wasserdampf und es bilden sich Nebeltröpfchen. Steigen diese weiter auf, verdunsten sie in der trockeneren Luft wieder. Durch die Auf- und Abbewegungen ist der Nebel in Bewegung und es entsteht der Eindruck, dass der See raucht.

In den kommenden Tagen gute Voraussetzungen

Besonders am Wochenende bleiben die Nächte frisch. Am Samstag in der Früh liegen die Temperaturen im Norden bei 7 bis 11 Grad, am Sonntag bei 8 bis 13 Grad. Schicken Sie uns Ihre besten Bilder und Videos davon via das Formular.

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