18 Punkte aus 6 NL-Spielen – Unter Claude Julien sind die Lions auf Rekordjagd

Nach sechs Runden herrscht in der National League eine Zweiklassengesellschaft. Mit sechs Siegen haben sich die ZSC Lions bereits von der Konkurrenz abgesetzt, während es dahinter eng zu und hergeht. So ist der Abstand zwischen den Lions und Ambri-Piotta auf Rang 2 (11 Zähler) grösser als zwischen den Leventinern und Schlusslicht Lugano (5).
Claude Julien, die prominente Neuverpflichtung an der Bande, scheint nach dem Halbfinal-Out in den Playoffs bislang an den richtigen Schrauben gedreht zu haben. Der 66-jährige Kanadier verteilt die Eiszeit in seinem opulent bestückten Kader. Als einziger Spieler stand bislang Mikko Lehtonen mehr als 20 Minuten pro Spiel auf dem Eis.
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Und Julien scheint auch der richtige Motivator zu sein. In vier von sechs Spielen lag der ZSC nach dem 1. Drittel in Rücklage. In Gefahr, die Partien noch zu verlieren, gerieten die Lions aber nie. Neben der satten Punkteausbeute sprechen andere Zahlen für die Zürcher.
Drei Siege fehlen
Der Meister von 2024 und 2025 hat die beste Powerplay-Quote (41,67 Prozent), und auch die Neuzugänge haben eingeschlagen. Der Ex-Davoser Simon Knak hat bereits fünf Tore (plus zwei Assists) erzielt, Malte Strömwall (zuvor Rapperswil-Jona) kommt auf fünf Skorerpunkte.
Ein weiterer Blick in die Zahlen offenbart, dass die Lions langsam aber sicher zur Gefahr für Genf-Servette und Davos werden. Die beiden Teams teilen sich den Startrekord in der National League. Die Genfer reihten in der Saison 2012/13 neun Siege aneinander, der HCD wiederholte dieses Kunststück in der vergangenen Saison.
Das nächste Team, das die Zürcher Siegesserie zu stoppen versucht, ist Biel. Die Seeländer sind am Dienstag zu Gast in Altstetten.
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