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Monday, October 5, 2026

Vor 15 Jahren: Steve Jobs stirbt

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Die Zahl 15 spielt für Apple in diesem Jahr eine wichtige Rolle: Tim Cook übernahm vor 15 Jahren den Chefposten, den er mittlerweile an John Ternus übergeben hat – und die wohl prägendste Person für den Konzern überhaupt, Mitbegründer Steven Paul Jobs, verstarb ebenfalls vor 15 Jahren. Jobs’ Todestag jährt sich am heutigen Montag: Am 5. Oktober 2011 verließ er diesen Planeten. Jobs starb umgeben von seiner Familie in seinem Haus in Palo Alto, das rund 20 Kilometer von Apples altem Hauptquartier am Infinite Loop entfernt liegt.

Jobs’ Tod folgte auf Jahre der Ungewissheit. Bereits 2003 war bei ihm ein Bauchspeicheldrüsentumor diagnostiziert worden, normalerweise ein Todesurteil. 2004 gab er dies offiziell bekannt, konnte Mitarbeiter und Öffentlichkeit aber mit der Aussage beruhigen, dass es sich um eine seltene, weniger aggressive Form handele. Den chirurgischen Eingriff ließ Jobs allerdings erst neun Monate später, im Juli 2004, vornehmen. Während Jobs’ Abwesenheit übernahm Tim Cook erstmals das Steuer. In der Zeit nach der Diagnose war der Apple-Mitbegründer besonders produktiv: Es war die Zeit, in der Apple das iPhone vorbereitete, das Jobs dann 2007 schließlich vorstellte.

2009 zeigte sich dann, dass Jobs’ Gesundheitsprobleme komplexer als angenommen waren. Er ließ sich insgesamt sechs Monate lang krankheitsbedingt beurlauben, in dieser Zeit kam es auch zu einer Lebertransplantation. Tim Cook vertrat Jobs zum zweiten Mal und bewährte sich als Interim-CEO. Nach der erfolgreichen Operation übernahm Jobs wieder das Ruder und stellte 2010 das iPad vor. Die von den Transplantationsärzten zunächst als „exzellent“ bezeichnete Prognose erwies sich allerdings als falsch: Der Krebs kehrte zurück, und Jobs starb im Oktober 2011 daran.

Zuvor, Ende August 2011, hatte Apples Verwaltungsrat entschieden, Chief Operating Officer Cook zum Nachfolger zu machen. Jobs selbst sollte an die Spitze des Gremiums wechseln, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt schon sehr krank war. „Ich habe immer gesagt, wenn der Tag kommt, an dem ich meine Pflichten und die Erwartungen bei Apple nicht mehr erfüllen kann, wäre ich der Erste, der es Sie wissen lässt“, schrieb er. Unglücklicherweise sei dieser Tag nun gekommen. Er sei sich sicher, dass die glänzendsten und innovativsten Tage noch vor Apple lägen.

Damit hatte Jobs mehr als recht: Tim Cook gelang es, Umsatz wie Unternehmenswert zu vervielfachen, das iPhone entwickelte sich zu einer milliardenfach verkauften Hardware. Das letzte iPhone, das unter Jobs entwickelt wurde, war das iPhone 4S. Es wurde am 4. Oktober, also einen Tag vor Jobs’ Tod, bei einer Keynote ohne ihn präsentiert. Damals führte der Konzern unter anderem die Sprachassistentin Siri ein.

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