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Saturday, October 31, 2026

Zuger zähmen die Tigers

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Die SCL Tigers können ihre sonst beeindruckende Woche nicht mit einem Sieg gegen den EVZ krönen. Was die Zuger besser machen? Sie halten die Langnauer an der kurzen Leine.

Publiziert: 30.10.2026 um 22:36 Uhr

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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

13 Treffer in zwei Spielen – die SCL Tigers haben in dieser Woche zwei Torfestivals feiern können mit dem 9:3-Kantersieg gegen Lausanne und dem 4:2 über Meister Fribourg. Vom EVZ werden die Emmentaler ausgebremst. Von wem sonst: Die Zuger halten ihren Gegentore-Schnitt (2) tief. Laut Mysports-Experte Sven Helfenstein eine «sexy Abwehrleistung».

Zwar gelingt den Emmentalern noch der 1:1-Ausgleichstreffer in Überzahl. Die kassierte Strafe der Zuger? Auslöser Künzle – er versemmelt nach einer vorherigen Verwarnung bei Center Rohrer das zweite Bully – nennt es eine «dumme Strafe». Diese Regeländerung ist erst auf diese Saison eingeführt worden.

Mit zwei Toren innert zweieinhalb Minuten aber stellt der EVZ die klaren Verhältnisse wieder her. Die Tigers haben nur wenig Zugriff aufs Spiel und sind vor allem mit Abwehrverhalten beschäftigt. Unter Druck gelingt dabei nicht immer alles. So lässt Verteidiger Riikola vor Goalie Boltshauser die Scheibe liegen, Petrovic sagt zu diesem Geschenk nicht Nein und legt perfekt für Hofmann auf. Beim Kubalik-Hammer – es ist erst der zweite Saisontreffer des Tschechen – kann Boltshauser nichts ausrichten. Ebenso wenig wie beim vermeintlichen vierten Gegentreffer. Da fährt Zugs Wingerli einfach wuchtig in den Langnau-Keeper, da der Puck vor dessen Schoner halbwegs frei liegt. Die Coach's Challenge ist eine klare Sache, die Goalie-Behinderung wird problemlos entlarvt.

Die Partie droht noch beinahe zu kippen. Nach dem Anschlusstreffer, einem weiteren Überzahl-Tor, kommt bei den Emmentalern nochmals Hoffnung auf. Die Zuger wanken zwar etwas, aber sie fallen nicht.

Fans: 7407

Tore: 11. Diaz (Hofmann/PP) 1:0. 19. Bachofner (Petersson/PP) 1:1. 26. Hofmann (Petrovic) 2:1. 28. Kubalik (Geisser, Rohrer/PP) 3:1. 52. Kinnunen (Petersson, Wagner/PP) 3:2.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

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17

33

44

2

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

17

3

30

3

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

18

-7

29

4

SCL Tigers

SCL Tigers

19

10

29

5

SC Bern

SC Bern

16

6

28

6

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

18

13

27

7

EV Zug

EV Zug

12

15

25

8

Lausanne HC

Lausanne HC

19

-11

24

9

EHC Biel

EHC Biel

17

-2

23

10

HC Davos

HC Davos

18

-9

23

11

HC Lugano

HC Lugano

17

-5

22

12

HC Ajoie

HC Ajoie

18

-8

22

13

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

18

-17

19

14

EHC Kloten

EHC Kloten

18

-21

18

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