Rumänien deckt mutmasslich russisches Sabotagenetz auf

Der rumänische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben ein Sabotagenetz aufgedeckt, das Russland gesteuert haben soll.
Die Gruppe soll am 14. September auf einem Industriegelände in der Stadt Brașov Feuer gelegt haben. Der Brand brach in der Nähe eines staatlichen Rüstungsbetriebs aus.
Im Zusammenhang mit dem Brand nahmen Ermittler zwei Belarussen in Deutschland und einen Ukrainer in Polen fest. Rumänien fordert ihre Auslieferung.
Der Geheimdienst vermutet dahinter eine grössere Sabotagekampagne gegen Europas Rüstungsindustrie.
Die rumänische Regierung verurteilte die mutmassliche Einmischung Russlands. Sie warnte zudem davor, dass Russland über soziale Netzwerke Saboteure anwerben könnte.
Moskau hat ähnliche Vorwürfe in der Vergangenheit mehrfach zurückgewiesen.
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